Die Erde als geistige Spezialschule
Wieso hier, wieso wir?
Ok, also das Weltall ist unendlich lang und breit, auch unendlich in Zeit, und ist eigentlich von A bis Z Gott selbst, es kommt ja alles aus Ihm, wie ein Hauch, oder ein Ectoplasma, aus dem Gott, der aber auch, wie eine Art Bewusstsein einen Platz hat wo er sich zentral befindet und vor dort aus seine Gottheit entfaltet. Gott ist überall in der Unendlichkeit, und doch ist Er auch irgendwo, unendlich entfernt von allem, platziert. So stelle ich Ihn mir vor. Ich kann mich auch irren.
Doch das ist nicht das Anliegen, denn die Frage die ich hier stellen möchte, die aus einem Gefühl kommt, das man mit dem Gefühl der empfangenen Vaterliebe und auch der Mutterliebe vergleichen kann, dabei sich aber gleichzeitig irgendwie unwürdig für diese Liebe findet, oder, zumindest, unbequem vor diese Liebe, denn man fragt sich, ich frage mich: wieso ich; wieso genau hier in diesem unendlichen Weltall und wieso denn wir Erdenmenschen, die so viel Aufmerksamkeit von Gott bekommen? Ja, das geht schon so seit dem Adam, Abhel, Seth, Henoch etc. die schon damals des öfteren Besuch bekamen von Gott selbst, nicht nur Engel, sondern durch Ihn persönlich! Cahin wurde durch Gott verwandelt und viele Geschwister wurden von anderen, schlechteren Geschwistern gerettet und in die Welt verbreitet, zu einem neuen besseren Leben, alles mit Gottes Hilfe, der sogar durch wilde Tiere mit ihnen sprach. Wo wir Ihn brauchten, da tauchte Er auch sofort auf und tat alles mögliche um die Spreu vom Weizen zu trennen. Jeder gute Samenmensch war wertvoll. Wir wussten nur nicht wieso, so dumm waren wir.
Und dann war da der Moses, der auch wieder Seine Stimme vernahm, 40 Jahre lang, Ihn sogar sah, obwohl er sich dabei einen Sonnenbrand verpasste, und dann noch eine Rettungsmission auferlegt bekam, für ein ganzes Volk! Gott war da immer an Moses Seite, auf jedem Schritt, durch dick und dünn, und gab ihm auch gute Gesetzte für seine Leute. Gott war also Jahrtausende lang wie ein treuer Diener bei uns, zeigte sich uns durch Sein Wort in den Propheten, wie Elias, oder Johannes, geschweige denn von Jesus, der Gott selbst im Fleisch unter uns war und sich sogar foltern und ermorden lies von uns unverbesserlichen Teufeln. Das ist unfassbar! Gott, der alles Schaffenden, lässt sich ermorden von uns, kommt dann aber doch noch einmal vom Tod zurück, um uns Seine komplette Hingabe und Liebe zu beweisen. Das macht die Sache ja ganz toll, und die Frage noch empörter, ja, verzweifelter: wieso hier, wieso wir?! Was haben oder sind wir denn, dass wir Gott so anziehen, dass Er, der doch ein ganzes Universum zu hüten hat, sich so speziell um uns kümmert hier auf diesem winzigen Erdball? Was zum Teufel hat Er hier verloren?! Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger begreife ich den Hintergrund. Es muss jedoch etwas ganz bestimmtes, etwas Grosses, dahinter stecken, denn Gott, als Gottheit, wird ja nichts nur so aus Langeweile oder Spass machen. Wenn Er sich also hier bei uns so eine grosse Mühe gibt, hat das in Gottes Namen einen sehr guten Grund. Ja, ok, der Grund sind wir, warum aber wir? Was haben wir an uns oder in uns, dass es für Gott so wertvoll macht hier seinen eigenen Geist als Sohn in Christus zu senden? Sind wir seine Lieblingskinder, oder eine Art Supertalente? Oder ist es was ganz anderes?
Ich glaube es ist weil wir die problematischten der Klasse sind, genau das muss es sein. Im ganzen Weltall sind genau wir die Schlimmsten, die Dümmsten und die, die Gottes leitende Liebeshand am dringendsten nötig haben. Wir bekommen Nachholunterricht von Gott selbst. Aber macht uns das wertvoller? Vielleicht nicht, ausser im Bezug zum Ganzen, denn wir sind ja ein Teil des ganzen Weltalls, des geistigen Weltalls, und alles, alle gefallenen Geister müssen ja zurück zu Ihm kehren. Wenn wir nicht dabei sind, dann hat der Rest auch keinen Sinn, zumindest wäre die Geisterwelt der Seeligen Geister um Gott nicht vollständig, ja, man würde uns vermissen, um uns trauern, ewig, und das geht ja nicht, wirklich nicht. Wir sind doch alle Geschwister. Würden wir nicht um einen verlorenen Bruder oder Schwester weinen und flehen ihn oder sie wiederzusehen, zu umarmen? Ja, das würden wir, zumindest Einige von uns, die nicht gerade in Schadenfreude davonlaufen würden und ihre armen Geschwister, uns, im Stich lassen. So ist zum Glück der Rest unserer kosmischen Brüderschaft nicht. Darum sagt Gott: es gibt viel zu tun auf Erden, also packen wir es an, alle zusammen! Das heisst aber auch das Viele auf uns Nachzügler warten müssen oder Gott helfen müssen mit dieser so unbegreiflich schweren Last, wir! Aber, sie verstehen uns alle; sie verstehen dass wir so sind wie wir sind; sie verstehen uns besser als wir selbst und machen alles aus Liebe zu uns.
Also, hier sind wir, nach dem Motto, mache es deinen Eltern schwer und du wirst sie an deiner Seite haben, wenn sie dich wirklich lieben. Das passiert oft hier, für viele irdische Eltern, als ob es symbolisch etwas universelles von uns widerspiegelte. Alles hat natürlich seine Grenzen, und das müssen wir auch verstehen; sogar die Geduld Gottes ist nicht unendlich lang unendlich. Wer am Ende nicht will, der muss ja auch nicht, sehr schade. Bis jetzt aber hat Gott alles getan um uns zu führen, wir, die Rebellen im Klassenzimmer, die Raudis des Weltalls, die Asozialen des Universums. Oh, Mann, es fällt mir wie Schuppen von den Augen! Wir sind gar nicht wertvoller als die Bewohner anderer Welten. Wir habe nur einen guten Ruf durch Seine Liebe und Widmung, die uns zu tiefst schämen sollte. Ist es aber nicht genau so bei allen Eltern die Sorgenkinder haben? Bemühen diese Eltern sich nicht bis zur Erschöpfung um ihre hartnäckigen Balgen, die nicht gehorchen wollen und dann, leider, ab und zu mal fühlen müssen, aus Liebe, um nicht ganz zu entarten und wieder zu Tieren zu werden, oder schlimmer noch als Tiere?!
Gott ist hier bei uns, immer in der Nähe, durch seine Geisterwelt, weil wir ohne Ihn kaum ein Jahrhundert lang überleben würden. Wir würden uns zerfleischen, uns gegenseitig ausrotten, bis auf den Letzten von uns Armen Seelen. Ja, das machen wir doch auch in seiner heiligen Gegenwart, zur Entsetzung seiner Engel die zuschauen müssen wie bestialisch wir umgehen miteinander, da bekommen selbst Löwen und Tiger das grosse Zittern. Ist es nicht vor kurzer Zeit geschehen, in einem nie vorher gesehenen Ausmasse? Und hat eine Mehrheit von uns nicht gerade jetzt Angst, wenn nicht sogar Lust, das die Welt in Flammen aufgehe?! Wir sind nur raffinierter geworden, tarnen uns als Lämmer, verdrehen die Wahrheit. Dabei schreien wir andauernd vom Ende der Welt, als ob die Welt überhaupt zu Ende gehen könnte, wir Vollidioten wir! Es ist genau wie mit den Banken, die uns die Zinsen der Hypotheken erhöhen und dann sagen wir haben eine Hypothekenkrise, weil 20% der Familien die Raten nicht pünktlich abzahlen können, die dann ihre Wohnungen an die Banken verlieren. Alles nur pure Heuchelei, Falschheit bei selbst verursachtem Leid, aus Dummheit und Bosheit. Wie soll der liebe Gott uns denn alleine lassen? Das geht doch nicht! Wir brauchen Ihn und all die geistigen Geschwister die uns mit Seiner Macht und Liebe sanft beistehen. Lasst uns darum beten, um Ihm zu danken von Herzen, in Reue und Demut, auf dass Er uns nie verlässt, denn das wäre wirklich unser Ende.
Lieber Vater im Himmel.
Bitte vergebe uns unsere Sünden. Wir bitten Dich an unserer Seite zu stehen, unsere Schritte zu lenken und zu segnen, jeden Tag. Bitte gebe uns Dein Licht, damit wir uns nicht vollkommen verirren in unseren Vorstellungen und Fantasien. Wir danken Dir von ganzem Herzen für Deinen täglichen Beistand und für alle Gaben die unser Leben leichter machen auf Erden. Führe unsere Geister zu Dir hin, damit wir, angezogen von der Wärme Deiner unendlichen Liebe, in Frieden und Seligkeit auf ewig bei Dir leben können. Amen.

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