Machtlos
Machtlos
Ich danke Dir, lieber Vater
dass Du mir genommen hast alle Macht
aus meinen Gedanken eine laue Brise gemacht, so sacht
dass selbst ein Kindlein vor ihr lacht.
Ich danke Dir, denn ich war gross
und machte was mein Herz begehrt
mit Macht die den blanken Tod umarmt
und dabei nur sich selbst verehrt.
Jetzt ist ohne Dich hier nichts mehr los
Du hast Dich meiner Seele erbarmt
aus meinen Worten entzogen die Kraft
und so verstreut all das Böse aus mir
wie Staub der wohl die Augen stört
aber niemanden als mich zum Blinden macht.
So lange ich nun nicht erkenne
meine Ohnmacht als endlose Gnade von Dir
Dich dann in Deinem Heiligtum nenne
als Quelle des Lebens bekenne
in grosser Reue und Liebe zur Dir renne
und mein Herz Dir opfere hier
verbleibt die Ohnmacht tief in mir
denn in meiner Schwäche erfüllst Du mich
in meiner Nacht bist nur Du das Licht
das mich aus meinem Schlaf erwacht
mich frei aus meinem Kerker macht
denn nur Du bist das Leben
und nur Deine Gnade kann es mir geben.
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