Nachtkampf

In dieser dunklen Stille
in dieser nichtigen Fülle
in dieser schwarzen Hülle

in der Nacht aus Deinem Willen

kämpft mein Geist hier mit dem Tod.


Mein Hals liegt in der Schlinge

allzu gross ist meine Lebensnot

so oft hab’ ich Dich verloren

so oft war ich schon tot, denn

oft ist mein Herz vor Dir erfroren.


So tief war ich gefallen

tief in die Nacht hinein der Seele

so weit weg von allem

unendlich die Entfernung

der Weg zurück zur lichten Stelle

führt durch meine Bekehrung.


Doch noch bin ich mächtig umgeben

von meinem argen Schatten

des Todes bin ich noch trächtig

noch ist nächtlich mein schwaches Leben

Licht hat es nur eines recht matten.


Ich kämpfe mich durch meine Nacht

hab’ ewig lang’ nur dies gemacht

hab’ das Verlorene gesucht

meine Seele die nach Leben ringt

im Kampfe lernte ich Geduld

auf den Tag vertrauen, wo meine Schuld

erleuchtet wird von Deinem Licht

sobald Dein Geist mein Herz besucht

und, ja das hoffe ich

mir Deine Morgensonne bringt. 


Comentarios

Entradas populares de este blog

Der innere Altar.

Bestimmung.

Dem Anschein nach.