Abgrund.
Abgrund
Ja, ich stehe am Abgrund meines eigenen Seins
hätte gern Deine Führung, doch ab hier geht’s allein.
Was ich bis jetzt war, das verdanke ich Dir
was ich ab nun werde, das liegt nur bei mir.
Du hast mir die Freiheit ins Herz gelegt
damit meine Seele sich von selbst erhebt.
Doch ist Deine Ewigkeit so unendlich gross
was wird mir geschehen, lasse ich mich hier los?
Dein Wort in mir flüstert: glaube und liebe
ja, willst du deine Seligkeit endlos verschieben?
Doch die Welt schreit mir zu: du bist in Not
wo du denkst ist das Leben, da wirst finden den Tod.
Der leeren Worte hab’ ich wohl genug
die Welt verspricht laut und gibt mir dann Trug
ich soll meine Freiheit für Sicherheit tauschen
und betäubt die Lügen des Teufels lauschen.
Ich muss jetzt verlieren das Leben der Sinne
und endlich das ewige Wahre gewinnen
das vor mir wartet im heiligen Morgen
wo ich ich bin, aber ganz ohne Sorgen.

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