Frei
Frei
So frei, ganz frei
das es freier wahrlich nicht geht
hast Du uns nun gelassen
so frei, wir fühlen uns von Dir verlassen
und frei verlassen leben wir hier
frei zum lieben und zum hassen
frei zu trinken und zu essen
frei zu sein voll Hab und Gier
und, wie zwei mal zwei sind vier
hat Dich freilich so mancher vergessen.
Frei gemessen, vergessen und verlassen
wandeln wir des Lebens Gassen
machen nur was uns will passen
ohne Dich, in freien Maßen.
Denn Dein Wort sagte: und, es sei!
Kinder, seid vor Mir vollkommen frei
ihr sollt Mich um euch gar nicht spüren
denn nur die Freiheit wird euch führen
frei von oder zu Meines Himmels Türen.
Und wer dann freiwillig zu Mir will kommen
der wird warm in meine Arme genommen
hat dann die wahre Freiheit gewonnen
wer aber frei will geh’n von dannen
den werd’ ich auch nicht auf ewig verbannen
in seiner Freiheit ihn sanft erleuchten
bis frei er will in sich die Lüge verscheuchen.

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