Hochmut
Hochmut
Wenn ich mal in die Stille gehe
und mich in meinem Herz umsehe
schaue auf das was sich da hoch tut
da finde ich, Vater, Winde der Hochmut.
Wenn ich mir dann geheim vorstelle
Du kämest zu mir mit Deiner Helle
halt’ ich den Atem auf die Schnelle
denn Du siehst meinen Hochmut ach so grelle.
Soll’n wir doch beide Götter sein?
Das lass’ ich gehen so ganz fein
denn zum Gott bin ich noch lang nicht rein
Vater, mache meinen Hochmut klein!
Als Kleinster will ich vor Dir stehen
wie ich das mach’ muss ich noch sehen
hab’ nur Geduld, ich werd’s schon drehen
und bald den argen Hochmut lassen gehen.

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