In einem Wort.

In einem Wort.




Ich brauch’ Dir nicht zu sagen, was Du schon lange weißt

denn dann würd´ ich wieder drängeln

Deinen Willen mit Füssen treten und bemängeln

da hilft dann auch kein ewiges Beten.


Ich bin ein Wort aus Dir

Du erschufst mich frei

da sagtest Du: es sei! 

und frei war ich so fort von Dir.


Frei verlaufen, verloren und so fort, 

leider auch so wahr

in einem Wort, oder in zwei, 

das war, ja klar, spitz die Ohren

mein dummer Hochmut, ei. 


Was soll ich Dir dann viel erzählen

was Du seit ewig hast gesehen

wir wollen beide keine Sünden zählen

sonder ich bereuen und Du vergeben.


Also schreite ich nun frohen Mutes

den Rest des Weges und tue Gutes.

Ich werde mich nicht halten lassen

in weltlichen und kalten Gassen.


Den Teufel laß ich dort kassieren

und werde zu Dir hoch marschieren

so mich dabei ja nicht blamieren

damit ich mich nicht muss genieren

und leer stehen bliebe, hier vor Orte

rufe ich’s Dir laut zu, in einem Worte: Liebe!  

Vater, öffne mir Deine Pforte.  

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