Ergeben.
Ergeben.
Ich weiß es wohl, es ist sehr schwer
so mancher stöhnt, ich kann nicht mehr!
Tausend Mal sind wir gefallen, ohne Mut
der sagt, komm hoch, es wird wohl alles wieder gut.
So viele Seelen landen hier auf diesem Feld des Leidens
die meisten, gleich geblendet, werden blind oder zu Heiden.
Dann stellt man sich als Opfer dar des argen Schattens
Der Geist, er ruft umsonst, die Seele hat dann einen Platten.
So haben Dich zu viele schon verstoßen und vergessen
und ihre Taten mit dem Maßstab des Verlorenen gemessen.
Wenn die Not dann plötzlich an der Tür erscheint
hat keiner einen guten Rat und jeder weint.
Ja, dieses Klagen und das Jammern, das macht uns wenig Mühe
doch keiner weiß heraus aus seiner heißen Brühe.
Niemand sucht Dich, sie suchen nur die eigene Beruhigung
am nächsten Tag denkt man dann schon an neuere Vergnügung.
So hat die Welt entschieden nichts zu lernen, sich nur abzustumpfen
hat sich im Kampf ergeben und feiert dabei des Teufels Triumphe.
Die Nacht in uns, ja sie umhüllt uns immer enger
machtlos gefangen sind wir schon im Netz des Lügners Fänger.
Vater, ich weiß, Dein Kampf um unsre Seelen ist unendlich lang
wir haben leider nur noch Ohr’n und Augen für die Sinne.
Ich bitte Dich, befreie uns alsbald von diesem bösen Drang.
Du siehst, ich bete hier allein, doch rufe ich, erhöre meine Stimme!!

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