Läuterung.

 Läuterung.




Tief in mir, hab ich erkannt

was Du das Böse hast genannt

das Dunkle, Kalte und Nasse

ja, alles was ich in mir hasse. 


Dein Schimmern und auch Deine Wärme

all dem bin ich noch ziemlich ferne

doch kann ich Dir nicht ewig widerstreben

ich weiß, Du willst mich nur sanft erheben. 


So laß ich los vom Grund des Argen

die Welt hat mir nichts mehr zu sagen 

Ich sehne mich nach Deinen Strahlen

die mir Dein Bild der Liebe malen. 


Millionen Jahre war es in mir Nacht

Dein Wille hat mich langsam aufgewacht

denn ich lag tot, so wie versteinert

Deine Gnade sie hat mich verfeinert.


Es fehlt für mich ein letzter Schritt zu Dir

die Türe öffnen für Deinen Willen in mir

Dich als meinen besten Teil umarmen

ich bin spät, willst Du dich mir erbarmen?


Der Schatten wird vom Licht durchflutet

so was schönes hat ich nie vermutet

ich spüre tief in mir die Wellen

der Fluß des Lebens aus Deinen Quellen.   



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