Weiter.
Weiter.
Obwohl sich da erstreckt noch lang der Weg zu Deinem Reich
obwohl ich mühsam Fortschritt mache, einer Schnecke gleich
obwohl ich falle, tausend mal auf meine wunden Knie
bin ich so überzeugt von Deiner Liebe wie noch nie.
Jeder Sieg der wird von neuen Fehlern hart gekrönt
es hilft mir nichts, auch hätt ich noch so laut gestöhnt
mein Kreuz ist vielmals leichter als Jenes des Herrn
durch meine Willensschwäche ist mein Ziel zu Ihm noch fern.
Ich bin so dankbar, Vater, ich kann’s kaum erklären
jeder neue kleine Schritt ist nur zu Deiner Ehre
trotz aller Weltenblendung folge ich nur Deinem Lichte
kein einzig Wort von mir ist deiner Gnade würdig im Gedichte.
Nun gibt es kein Zurück, die Nacht in mir ist bald vorüber
meine Seele war bedrückt, doch nun bin ich darüber
ein tiefer Wunsch ist willensstark in mir geboren
die Vollendung meines Geistes retten, die ich leider hat verloren.
Jetzt wo ich mir bewußt geworden aller argen Weltenbande
hab’ ich mein Herz gerichtet auf Dein heiliges Sonnenlande
egal wie lang der Weg und eng er sei, ich folge heiter
hin zu Deiner Liebe, sei versichert, lieber Vater, will ich gehen weiter.

Comentarios
Publicar un comentario