Materie gegen Geist.

Über den Ursprung des Lebens. 



Lieber Leser, atme ein paar Mal tief durch, oder mehrmals, wenn dir danach ist. Schau aus dem Fenster, in den Himmel oder auf die Bäume im Garten. Spüre deinen Körper und mache es dir bequem. Hast du Durst? Hole dir ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee, denn ich möchte, dass du frisch bist, nein, ich möchte, dass du für dich selbst fit bist, nicht für mich. Schenke dieser Lesung deine volle Aufmerksamkeit, die mit Fragen beginnt, und zwar mit grundlegenden Fragen. Ich bin ein grosser Fan dieser Art von Fragen; ich stelle sie ständig, jeden Tag, denn sie sind wie Wasser für meine Seele. 


Fragen. 


Ist die Materie der Ursprung des Lebens und die Ursache für sich selbst, oder ist sie lediglich die Wirkung einer Kraft, die wir Geist nennen können? 


Woher kommt die Intelligenz, und ist unser intelligentes Selbst das Produkt molekularer Reaktionen in einem Netzwerk von Neuronen? 


Kann ich mich als unabhängigen Menschen begreifen, der frei von seinem Körper ist, als jemand, der schon vorher da war und auch nachher noch da sein wird. Bin ich es, der meinem Körper das Leben gibt, oder ist es mein Körper, der mir das Leben gibt, ist das Leben selbst und damit endet das Leben? Ist das eine akzeptable Vorstellung? Was oder wer hat mir das Leben gegeben und zu welchem Zweck und für welche Dauer?


Nach der Ursache des Lebens zu fragen, bedeutet, sich in die Richtung dessen zu orientieren, was wir sind und was wir zu sein glauben, oder uns zu entfremden, wenn wir die falsche Antwort akzeptieren. Niemand sollte Antworten von anderen annehmen; niemand sollte glauben, ohne zu wissen, ohne bestimmte Fragen beantwortet zu haben, und er sollte in sich selbst suchen, sowohl die Fragen als auch die Antworten, nachforschen, bis er sich völlig im Frieden und erleuchtet fühlt. Wir alle haben das Recht, erleuchtet zu werden. 


Diese Erleuchtung in uns kann nur auf dem Weg von innen nach aussen geschehen, niemals umgekehrt. Das heisst, wir müssen uns und das Leben selbst auch von innen nach aussen verstehen und erklären. Was das bedeutet, werden wir gleich sehen. 


Die Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des Lebens ist weder ein Datum, eine Zahl oder ein Maß, noch eine Formel, sondern ein Gefühl, ein sehr intensives Gefühl, und es heißt Leben oder Liebe, was dasselbe ist. Solange wir dieses Leben nicht in uns spüren, haben wir die Wahrheit nicht gefunden. Um sie zu finden, müssen wir die richtigen Fragen stellen; wir müssen versuchen, mehr und besser zu verstehen, indem wir alles, was uns gesagt wurde, bis ins kleinste Detail durchgehen. 


Um bestimmte Eigenschaften von einer Sache zu erkennen, wie zum Beispiel, dass es die Ursache des Lebens im Falle der Materie ist, müssen wir uns fragen, was die Materie wirklich ist, ohne uns auf unsere Sinne zu verlassen oder auf das, was wir zu wissen glauben, was wenig und wahrscheinlich falsch ist. Fragen wir uns, was die Materie ist, mit dem Vorbehalt, dass wir hier nur unvollständige Notizen finden können, die der Leser im Inneren und von innen heraus vervollständigen muss, mit entsprechenden Meditationen, die verborgene Schätze ans Licht bringen. Der Mensch ist ein Sammler von Schätzen; einige sind wertlos, aber unter all dem Wertlosen gibt es Juwelen voller Licht, die den Weg zur Wahrheit weisen. 


Was ist Materie?


Schaue nun auf einen beliebigen Gegenstand in deiner Reichweite, sogar auf deine eigene Hand. Betrachte ihn ein paar Sekunden lang. Lasse dich nicht von den Äußerlichkeiten täuschen, von der scheinbaren Festigkeit und Konsistenz, sondern betrachte ihre Form und stelle dir folgende Frage: Aus welcher Materie ist sie gemacht? Ja, es sind Atome, Moleküle, aber welche intelligente Kraft hat sie erschaffen und sie, Billionen von ihnen, an die richtige Stelle gesetzt, um deine Hand zu formen und nicht etwas anderes? Dein Verstand antwortet: die Gene, die Chromosomen, aber wer hat die Chromosomen geschaffen und ihnen die Informationen in der richtigen Reihenfolge gegeben, um die Form Ihrer Hand zu diktieren? Wer hat diesen ganzen Plan entworfen? 


Die Wissenschaft gibt Antworten, die mit dem Stempel des Wissens versehen sind, so dass viele sie anstandslos akzeptieren und nur wenige weitere Fragen stellen, Fragen, die die etablierte Wissenschaft mit größerer Inbrunst bekämpft als die Kirche diejenigen, die ihre Lehren und nicht Gott in Frage stellen. Der Biologiestudent, der heute Gene studiert, nur um den Interessen der Industrie zu dienen, die darauf erpicht ist, die Kreationen in Labors patentieren zu lassen, hat kein Recht, sich Wissenschaftler oder auch nur Student zu nennen, weil er mit Ziegeln arbeitet, ohne zu fragen, woher der Lehm kommt. Dieser Lehm enthält im Übrigen eine Kraft, die wir Energie nennen, nämlich die der Atome selbst. 


Albert Einsteins Formel E=mc2 offenbart uns, dass eine unvorstellbare Menge an Energie in der Materie verborgen ist, die die Materie in ein Gefäß oder einen Behälter für eine Kraft verwandelt, die Atome aufbaut, einer Ordnung, Gesetzen folgt und Wesen hervorbringt, die in ihrer Form stabil sind. Man muss verstehen, dass die Kraft für die Stabilität der materiellen Formen wirkt, vom Atom bis zur Sonne, die aus ihnen besteht. Diese Gesetze, die sich mit den chemischen Bindungen und Kräften im Atom befassen, besagen, dass es dieselbe Energie oder dieselben Kräfte sind, die für die Bindung der Materie, d. h. für ihre Form und ihre Beständigkeit sorgen. Das bedeutet, dass die Materie selbst nicht in der Lage wäre, irgendetwas aufzubauen, nicht einmal ein Molekül, das diese kolossalen Kräfte in sich braucht. Diese Kräfte können von den Atomen freigesetzt werden, die Materie ihre Form verändern oder sogar zerfallen lassen. Einsteins Formel macht deutlich, dass Materie in reine Energie umgewandelt werden kann, was bedeutet, dass Materie Energie ist. Die Stabilität eines Objekts hängt nicht von der Materie ab, aus der es besteht, sondern von der Menge und Qualität seiner Energie. 


Bei den meisten Materialien reicht schon ein geringer Energieanstieg aus, damit ein Körper seine Form und Konsistenz verliert, sich verformt, brennt oder explodiert. Alles hängt von der eigenen Energie des Materials und der äußeren Kraft oder Energiemenge ab, die auf es einwirkt. Diese Energie oder Kraft wirkt in zwei Richtungen, in die anziehende und in die trennende, in die erhaltende und in die zersetzende. Zusammen bestimmen sie, wie lange eine Form erhalten werden kann. Energie ist Ursache, Materie ist Wirkung; Energie ist unzerstörbar, Materie ist ein vorübergehender Zustand von Energie in Ruhe. 


Denken wir daran, dass wir hier nach der Ursache des Lebens, der Lebewesen fragen. Diese Ursache ist die in der Materie enthaltene Kraft oder Energie. Diese Energie ist frei und unzerstörbar, was, auf uns, auf das Bewusstsein übertragen, die Unsterblichkeit des Selbst oder der Seele bedeuten würde. Jedes Atom im Universum enthält diese Energie und ihr Ursprung ist ein schöpferisches Zentrum, das Gott genannt wird, was die göttliche Allgegenwart als Energie oder Geist wäre. Diese Allgegenwart des göttlichen Geistes oder der kosmischen Energie in aller Materie ist wesentlich, um, wie wir sagen, die Materie zusammenzuhalten und ihr die Fähigkeit zu verleihen, durch Affinität zwischen Teilchen Formen zu schaffen, vom Sonnensystem bis zum Wal. Diese Kraft manifestiert sich auf der materiellen Ebene als Schwerkraft für Anziehung und Elektrizität für Abstoßung. Gemeinsam erzeugen sie die Harmonie, die die Umlaufbahnen von Planeten und Sonnen sowie von Atomen hervorbringt. 


Ohne die kosmische Kraft oder Energie wäre das Universum ein dunkler Ort aus formlosem Staub, das, was wir Chaos nennen. Die Evolution wäre unmöglich, denn es gäbe keine Thermodynamik. Die Kraft oder der Geist in allem bewirkt, dass es Licht und Form gibt. Diese Kraft ist vor der Materie da. 


Die Terminologie zur Beschreibung der unsichtbaren Kraft, die Materie schafft und erhält, lautet:


ENERGIE = KRAFT = GEIST


GEIST = BEWUSSTSEIN = INTELLIGENZ 


Der Unterschied zum wissenschaftlichen Standpunkt besteht darin, dass das Wort Geist Intelligenz beinhaltet, etwas, das wir in dieser Meditation betonen und beibehalten wollen. Jedes Teilchen im Universum enthält Energie, also auch Intelligenz oder, mit anderen Worten, Bewusstsein. An den Forschungsgrenzen der subatomaren Teilchenwissenschaft ist dieses Bewusstsein bereits eine akzeptierte, wenn auch nicht allgemein bekannte Realität. Also bekommen wir: 


ENERGIE… = … INTELLIGENZ


Ohne Intelligenz wäre ein harmonisches Universum, das sich durch seine Wesen weiterentwickeln kann, nicht möglich. Die Energie in der Materie, die sich in der Formel E=mc2 widerspiegelt, ist nicht etwas Blindes und Ungesteuertes, sondern eine intelligente Kraft mit einem gewissen Grad an Bewusstsein. Der Grad des Bewusstseins nimmt auf den Ebenen zu, auf denen das Leben komplexer ist, bei Pflanzen und Tieren, und geht von derselben Quelle oder demselben Ursprung aus, wobei es sich bei Tieren um einen intelligenteren, besser organisierten, freieren Geist handelt. Dieses Bewusstsein oder dieser Geist entfaltet sich in seiner ganzen Fülle erst in uns, auch wenn wir auf der Erde durch den Körper begrenzt sind und erst jenseits des physischen Lebens die volle Kraft unseres Geistes entfalten können, in einem stetigen Fortschreiten zur geistigen Freiheit, was eine wachsende, in uns freigesetzte Kraft bedeutet. Doch kehren wir zur Materie zurück, um die Ideen zu überprüfen. 


Es ist nicht die Materie, die Kraft erzeugt, sondern eine perfekt kalibrierte Kraft, die eine entsprechende Materie oder ein Element erzeugt. Diese Kraft ist keine blinde Kraft, sondern mit Intelligenz ausgestattet, sonst wäre die Fähigkeit, verschiedene Elemente aufzubauen, nicht erklärbar. Intelligenz ist ein entscheidender Faktor für das Verständnis der Organisation des Universums oder unseres Körpers. Woher diese Intelligenz kommt, werden wir später sehen, aber die Idee einer intelligenten Kraft geht über das hinaus, was die herkömmliche Wissenschaft als Energie oder die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten, vorschlägt, nicht aber die Quantenphysik, wo beobachtbare Komplexität und Autonomie eindeutige Anzeichen für intelligentes und bewusstes Handeln sind. Die Kluft zwischen den Gesetzen der Physik und den Gesetzen der Quantenumgebung ist nur imaginär und entspricht der Art und Weise, wie das Gebäude der Wissenschaft aufgebaut ist, nämlich ihren Egos, die ihre Persönlichkeiten vor Ehrenschaden schützen. Was der Kirche widerfahren ist, wird auch der Wissenschaft widerfahren, die sich mit einem zunehmend aufgeklärten Volk auseinandersetzen muss. Das Internet spielt in diesem Prozess eine wichtige Rolle, auch wenn wieder viele Fehler gemacht werden, irgendwann wird das Licht durchbrechen. 


Dieses Licht ist das Licht des freien Geistes, des kritischen Denkens und der Selbstbeobachtung, das den Einzelnen vor den von anderen auferlegten Ideen schützt. 


Energie = Intelligenz = Leben. 


Aus dem Konzept der intelligenten Energie lässt sich leicht ableiten, dass die Materie und ihre Erscheinung nicht von sich selbst, sondern von einer unsichtbaren Kraft in ihrem Inneren abhängen und dass sie sich durch die Anwendung einer ausreichenden äußeren Kraft anregen lässt. Die Art der Materie oder des Elements und die charakteristische Intelligenz der Kraft in ihr sind eng miteinander verbunden, wobei die Intelligenz die Ursache ist. Die Materie in einer bestimmten Form oder als ein bestimmtes Element ist nur ein Ausdruck eines bestimmten energetischen oder leichten Zustands, der sich durch Hitze oder Stöße vollkommen verändern lässt. Diese Reaktionsfähigkeit der intelligenten Kraft bedeutet Bewusstsein und Sensibilität. Das, was tot ist, reagiert nicht, und es ist nicht die Materie, die auf einen Reiz reagiert, sondern ihre intelligente Energie, die sich in einem Zustand empfindungsfähiger Ruhe befindet. Das Schicksal eines Elements - sein Aussehen und seine Beschaffenheit - hängt von dem Grad der Ruhe der Kraft in ihm ab, einer Ruhe, die nur vorübergehend und bedingt ist. 


Ursache und Wirkung. 


Nun stelle dir die Materie erneut als Wirkung einer inneren Kraft vor. Sieh dir ein beliebiges Objekt in deiner Nähe an und stell dir vor, dass es von einer unsichtbaren Kraft geschaffen wurde, die durch die Materie mit dir spricht. Objekte haben etwas, das man Echtheit nennt, etwas, das wir sehr mögen, weil wir das Gefühl haben, dass das Äußere das Innere des Objekts, sein Wesen, getreu wiedergibt. Diese innere Kraft drückt sich in einem materiellen Gegenstand oder in einem chemischen Element aus. Die Materie ist also die Leinwand, auf der der Geist als Intelligenz Gestalt annimmt. Die Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen Geist (Energie) und Materie ist auch eine Beziehung der Dualität des Seins von ein und derselben Sache, d.h. des Geistes. Obwohl es eine scheinbare Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen Materie und Geist gibt, indem sich die intelligente Kraft materialisiert und greifbare Elemente und Formen schafft, müssen wir verstehen, dass im Grunde genommen alles Geist ist. Ein analoges Beispiel: Das gesprochene Wort ist die Wirkung eines Gedankens, der sich als Schallwelle in der Welt verkörpert hat. Der Gedanke hat eine gewisse Materialität angenommen und ist zum Wort geworden. Gedanke und Wort sind Ursache und Wirkung, zwei scheinbar getrennte Dinge, aber ein und dasselbe, denn sie drücken dasselbe Wesen aus. Hinter dieser einfachen Idee verbirgt sich die gesamte kosmische Schöpfung, die in Johannes 1.1 zusammengefasst wird, wo es heißt: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“.


  1. Energie = Ursache
  2. Materie = Wirkung. 

oder

  1. Kraft = Inhalt
  2. Materie = äußere Erscheinungsform. 


Wie eben gesagt, in Wirklichkeit sind Kraft und Materie eins, aber in der Erscheinung sind sie zwei, wobei die Materie der Ausdruck einer intelligenten Kraft auf der greifbaren oder sichtbaren Ebene ist. Wenn wir von den Elementen zu den materiellen Objekten kommen, haben wir sogar 3 Teile.

  1. Kraft.
  2. Inhalt.
  3. Äussere Form.


Dies gilt für jedes Objekt oder Wesen. Ein Ei zum Beispiel ist von außen nach innen in drei Teile geteilt: Schale, Eiweiß und Eigelb, wobei das Eigelb die Kraft enthält. 


In uns selbst offenbart diese dreifache Natur unser Wesen, das aber immer nur eins ist, ein individuelles Selbst, dabei aber aus drei Teilen besteht, die als solche erkannt werden können, ohne dass dies bedeutet, dass wir drei Personen sind.


  1. Geist.
  2. Seele.
  3. Körper.


Was bei Gott sein würde:


  1. Der Vater.
  2. Der Sohn.
  3. Der Heilige Geist. 


Was oben ist, ist logischerweise auch unten. Im Atom eines jeden Elements finden wir eine Konfiguration subatomarer Teilchen, die so ist, wie sie ist, und keine andere, weil eine intelligente Kraft, deren Ursprung die Wissenschaft nicht erklären kann, sie erzeugt. Jeder Atomphysiker und Chemiker mit einem Mindestmaß an Urteilsvermögen weiß das. Viele bleiben jedoch von der Erscheinung der Materie geblendet und versuchen, die Kraft aus der Materie selbst heraus zu erklären, d.h. die Ursache aus der Wirkung. Selbst unter denjenigen, die Energie ganz klar als eine Kraft sehen, die die Materie vollständig beherrscht und ihre Ursache ist, gehen nur sehr wenige mit diesem Denken auf die Ebene, die notwendig ist, um durch Korrespondenzdenken zu erkennen und zu fühlen, dass das, was sie Energie nennen, eine spirituelle Kraft ist, die von einem einzigen Zentrum im Universum, Gott, ausgeht. Sie stellen einfach nicht die richtigen Fragen, was eine Frage des Mutes ist, etwas, das die Wissenschaft als Kühnheit ansieht, und in dieser Welt gibt es nur sehr wenige mutige Geister. 


Die Ur-Ursache. 


Jahrtausendelang war Gott die anerkannte Ursache für alles, was existiert, und ist es für viele Menschen, die an den Schöpfer und himmlischen Vater glauben, immer noch. Die Gründe für den Verlust des Glaubens an Gott bei vielen anderen sind wohlbekannt und ich werde hier nicht darauf eingehen, aber dass dadurch das Paradigma der Kausalität oder des Ursprungs des Lebens völlig verändert wurde, ja. Intelligente Energie, Geist oder Gott, wurde von der Ursache von allem zu einer Manifestation der Materie selbst, als eine Eigenschaft der Materie, etwas, das die Materie aus der Fabrik mitbringt, sagen wir, aber das ist nicht dasselbe wie zu sagen, dass Gottes Macht, bzw. Sein Geist die Materie verursacht. Der Unterschied ist nicht subtil, er ist tiefgreifend, und wir werden sehen, warum und was die Konsequenzen sind. 


Wir werden eine gründliche geistige Übung oder Meditation über die beiden Visionen des Lebens und über das, was wir sind, durchführen. Denn Kinder Gottes zu sein, ist nicht dasselbe wie in einem rein biologischen, d.h. materiellen Kontext ein entwickelter Affe zu sein, etwas, das, wie die Wissenschaft sagt, von der Größe des Gehirns abhängt, und diese hängt von der Umwelt ab, von dem Überlebensdruck, den die bewohnte Umwelt erzeugt. 


Für manche mag das plausibel klingen, aber es ist falsch, besonders für uns Menschen. Warum? Weil wir viel mehr sind als das, unendlich viel mehr als die Umwelt, die uns schneller oder intelligenter macht. Wenn du nicht das geringste Gespür für diese Tatsache hast, für eine höhere Bestimmung der Menschheit, solltest du hier besser aufhören zu lesen. 


Die Materie ist nur Wirkung einer unsichtbaren Ursache. Eine höhere Bestimmung kann dann also schon gar nicht nicht aus der Materie entstehen, aus einem rein biologischen Wesen. Wer weiterhin in solchen Begriffen der Evolution der Arten denkt, nimmt an einem verkehrten Paradigma des Lebens teil, das die Wirkung verwechselt und sie für die Ursache hält. 


Ohne die ganze Klasse für die Sünden einiger weniger, aber prominenter Vertreter der Wissenschaft verantwortlich zu machen, werden wir sagen, dass sie die Menschheit jahrzehntelang zum Gespött gemacht haben, ebenso wie die Theologen, die für die offizielle Darstellung der Kirche über die Seele, den Himmel, die Hölle und Gott verantwortlich sind. In Anbetracht dieser schädlichen Verhöhnung werden wir das materialistische Paradigma nicht als einen würdigen Konkurrenten oder eine vernünftige Alternative zu unserem Glauben behandeln, der Gott als erste und einzige Ursache an die Spitze des Lebens stellt, sondern es als das unbegründete Hirngespinst aufzeigen, das es ist, um es nicht gleich als einen globalen Betrug zu bezeichnen, den die Wissenschaft, die die Realität von Materie und Energie kennt, als kindisches Märchen gefördert hat, das jahrzehntelang durch Prämien und "Forschungs"-Stipendien verstärkt wurde. 


Da wir davon ausgehen, dass Gott als Zentrum der kosmischen Energieintelligenz der Ursprung des Lebens im gesamten Universum ist, werden wir uns in dieser Meditation auf das konzentrieren, was wirklich zählt: wir, die Menschen. Dazu einige beredte und bekannte Bilder.


Es gibt Bilder, die für die Konsolidierung des materialistischen Paradigmas über den Ursprung des Menschen entscheidend sind. Das Bild, das mir in den Sinn kommt, ist dieses: 





Und das nicht minder berühmte Bild, das wir mit unbestreitbarer Logik verteidigen werden, weil unser Glaube auf Logik beruht und nicht auf dem, was ein Priester sagt, ist dieses:  



Wir müssen jedoch mit dem Elementaren beginnen, d.h. so gut wie möglich verstehen, was Materie und was Geist ist, um schließlich abzuleiten, was wir sind. 


Geister oder Materie?


Die Frage liegt auf dem Tisch und ist klar: Sind wir geistige Wesen, die vorübergehend auf der Erde inkarniert sind und von der Liebe einer göttlichen, ewigen und vollkommenen Intelligenz erschaffen wurden, oder sind wir die zufällige Frucht eines blinden und ungesteuerten Evolutionsprozesses, der - niemand weiß, wie - es geschafft hat, selbstbewusste, komplexe, individuelle Wesen hervorzubringen, die in der Lage sind, von der strahlendsten Liebe bis zum dunkelsten Hass zu fühlen? 


Die Frage dreht sich um das Selbst, unsere Identität und das, was uns alle einzigartig macht, aber die zugrunde liegende Frage ist, warum in aller Materie etwas so Mächtiges eingeschlossen ist, eine so grosse Energiemenge, die, wenn wir alle Materie, die wir im Universum berechnen können, zusammenzählen, nicht in verständlichen Zahlen ausgedrückt werden kann. Diese Tatsache ist bereits ein deutliches Zeichen für den Ursprung des Lebens, nämlich ein unendliches und unergründliches Wesen wie Gott es nur sein kann. Gegenüber dieser unendlichen Schöpfung, diesem Überfluss an Leben, steht ein rein materielles Modell eines begrenzten Universum mit einer gleichsam begrenzten Menge Welten. Ein endliches und sich ausdehnendes Universum, das dazu verdammt ist, früher oder später wieder in sich selbst zusammenzufallen, ist eine Idee, die so lächerlich ist, dass sie uns in 100, vielleicht 200 Jahren ein mitleidiges Lächeln ins Gesicht zaubern wird, ein Zeitraum der nur von unserer Fähigkeit abhängt, die Unendlichkeit des von Gott geschaffenen Universums zu verinnerlichen. Das Universum ist ein einziges, ewiges und unendliches Universum, und es kann nicht zwei oder mehrere Universen (Idee des Multiversums) darin geben, was die Unendlichkeit des einen Universums selbst unmöglich macht. Ein Gott, ein Geist (eine Kraft), die von diesem göttlichen Zentrum ausgeht, und eine Schöpfung, d. h. ein Universum, ohne zeitliche oder räumliche Grenzen. Und alles, auch wir, ist mit dem Einen verbunden. 


Unzerstörbar. 


Das erste Argument für Gott, wenn er denn eines braucht, ist, dass Energie nicht zerstört werden kann, sondern in Übertragungsprozessen verschiedene Ausdrucksformen oder Zustände annimmt. Andererseits kann man Materie zum Verschwinden bringen, wie es bei einer Kernexplosion geschieht, bei der die Atome selbst zu reiner Strahlung werden, d.h. zu Energie, die durch die Anwendung der Formel E=mc2 freigesetzt wird. 


Was bei einer Atomexplosion und in geringerem Maße bei einem Brand tatsächlich geschieht, ist die Freisetzung jener intelligenten und reizempfindlichen Energie, d.h. von Geistern, einer Intelligenz und Kraft, die die materielle Form in ihrer äusseren Wesenheit stabil hielt, solange sie nicht von einer äußeren trennenden Kraft beeinflusst wurde. Eine äußere Provokation stört die Ruhe jener Intelligenzen, die den universellen Gesetzen der Materie unterliegen, die nichts anderes ist als ein Zustand niedriger Schwingung, der durch die Affinität zwischen sich gegenseitig anziehenden Atomen hervorgerufen wird, deren Geister oder Energie entsprechend ihrer Intelligenz eine vorübergehende materielle Form erzeugen müssen, um eine gewisse Wirkung zu erzeugen die zu der Gesamtheit des Lebens ihren Teil bietet. 


Dies erfordert eine Erklärung, die wir auf einfache Art und Weise anbieten können. Alles dreht sich um den Begriff Geist, die Vorstellung von intelligenten Wesen in der Materie, dem Geist in den Dingen. Es handelt sich natürlicherweise um ganz einfache Intelligenzen, in jedem Atom, sind aber trotzdem geistige Kräfte. Alle diese Geister haben einen gemeinsamen und einzigen Ausgangspunkt, ein schöpferisches geistiges Zentrum. 


Energie = Geist. 


Wenn wir an ein unendliches, von Gott geschaffenes Universum glauben, d.h. dass alles, was existiert, bis hin zum letzten Atom, von seinem Wesen ausgeht, brauchen wir nur zu wissen, dass Gott reiner Geist ist, ein Geist, der gleichzeitig ortsgebunden und allgegenwärtig ist, wobei diese Allgegenwart für die Erhaltung und den Fortschritt des Universums notwendig ist, d.h. dass Gott die Kraft oder Energie ist, die alle Lebewesen voranbringt, die Planeten auf ihren Bahnen drehen lässt und die Sonnen Licht und Wärme für das Leben spenden.


Gott ist Energie, intelligente, organisierte Energie. Von Gott aus fließt diese Energie, die er selbst ist, unaufhörlich in jeden Winkel des Kosmos. Energie ist also der freigesetzte Geist Gottes (Heiliger Geist), eine mit Intelligenz ausgestattete Energie, die sich teilweise als Strahlung (Licht u. Wärme) teilweise als Materie im Universum entfaltet, und zwar in einem Prozess der Verfestigung, der als Gericht Gottes bezeichnet wird, also als Kraft oder Geist, der in der Materie ruht, zu dem Ziel der Entwicklung durch Lebensformen, was Erlösungsplan genannt wird. 


Der Erlösungsplan ist die Wiederbefreiung des Geistes aus der Materie, d.h. aus dem Gericht, dank der Liebe Gottes, die der Geist in uns, durch den freien Willen der Seele, entfalten soll. 


Der Geist, frei von seinem materialisierten Zustand, ist also ein Ziel, welches sich erst in uns vollkommen erfüllt als freie, selbstbewusste Geister. Las Leben in der Materie ist ein Prüfungsweg für unsere Freiheit, mit der wir unsere Liebe in Richtung Gott lenken sollen um das ewige Leben zu erhalten und somit unsere Seele vom Tod des Körpers zu befreien. 


Dieser Weg zur Freiheit des Geistes fängt schon in den Elementen auf atomarer Ebene an, weil jedes Atom eine bestimmte Menge Lebenskraft vom Geist beinhaltet, Kraft die das Element zur Entwicklung befähigt, durch Anziehung und Abstossung, die zwei polaren Kraftäusserungen der Urkraft, was Wärme und Licht im all produziert, und so das Leben fördert. 


Erinnern wir uns daran, dass die Materie selbst nichts anderes ist als die sichtbare Wirkung einer Kraft; Materie allein wäre nichts als formloser Staub, ohne Bewegung, unfähig, Formen zu erzeugen.


Der in der Materie enthaltene Geist ermöglicht es den durch ihn intelligent gemachten Teilchen, dank des Bewusstseinsgrades, den er ihr verleiht, sich gegenseitig zu erkennen und sich der von den göttlichen (physikalischen) Gesetzen aufgestellten Ordnung zu unterwerfen und so folgerichtig und harmonisch als Lebewesen zu erscheinen. In Wirklichkeit ist jedes Wesen, selbst ein Stein oder ein Planet, lebendig, denn es ist mit dem Bewusstsein ausgestattet, das durch die gegebene Menge an göttlichem Geist gegeben ist. Je komplexer das Wesen ist, desto mehr Geist enthält es und desto mehr Intelligenz besitzt es, was in uns zur Vollendung kommt, weshalb es in der Heiligen Schrift heißt, dass wir nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind. 


Sagen wir, dass wir 100 % der göttlichen Geistesladung in uns tragen, auch wenn wir sie aufgrund bestimmter notwendiger Einschränkungen nicht manifestieren. Nur Christus war ein voll funktionsfähiger göttlicher frei wirkender Geist, sagen wir. Wir werden am Ende dieser Meditation auf JC zurückkommen. 


Wenn wir an Gott glauben, müssen wir konsequent denken: Es kann nichts außerhalb von Gott geben, so dass das, was wir mit dem Begriff Energie definieren, nicht ohne Gott, sondern mit Ihm und aus Ihm existiert. 


Gott ist Liebe. 


Gott ist Liebe und er ist Intelligenz, aus deren Kombination seine Kraft oder sein Geist entsteht, der jedem einzelnen Atom im Universum zugrunde liegt. Eine Sonne ist ein ziemlich genaues Abbild Gottes: Sie hat Wärme, Licht und Kraft, die auf die Planeten wirken. Ohne eine Sonne wären die Planeten kalt, gefroren, tot. Als die Ägypter in ihrem geistigen Niedergang die Eigenschaften eines einzigen Gottes in mehrere Götter aufteilten, die leichter zu verehren waren, weil sie durch Bilder dargestellt werden konnten, stellten sie sich Gottheiten wie Ra, den Sonnengott, vor. Dieser Prozess von Gott zum Götzentum entspringt unserer Schwierigkeit, Gott in seiner Gesamtheit zu verstehen, eine Schwierigkeit, die nur Christus als Gottmensch für viele gelöst hat, nicht aber für andere, obwohl selbst diese Trennung des Glaubens notwendig ist, um zur Wahrheit zu gelangen, und zwar in voller Freiheit des Denkens. 


In Christus kam Gott zu uns und sagte: Seht mich an, ich bin wie ihr, und ihr könnt wie ich sein und noch größere Dinge tun. Was ist es, das uns befähigt, alle Dinge zu tun? Energie, d. h. die Kraft, die von Gott ausgeht und Träger von Liebe und Intelligenz ist. Das geht so weit, dass in der Quantenphysik bei der Beobachtung subatomarer Teilchen der Ausdruck "geistiges Verhalten" dieser Teilchen benutzt wird, um die Dynamik zu beschreiben, weil sie eine Intelligenz aufzeigt, die mit der Vorstellung von Zufälligkeit in der Materie bricht. Materie ist Geist, der sich auf der materiellen Ebene ausdrückt, nach seinem bestimmten Grad von Intelligenz. Dieser Geist, eine intelligente Kraft oder Energie, die von Gott kommt, erschafft Materialien und Formen zum Zweck eines Lernens, das in uns als Selbstbewusstsein auftaucht, als ein Ich, das sich selbst durch seine Gedanken, Gefühle und Handlungen kennt. Das gesamte Universum wurde von uns und für uns geschaffen. 


Ich habe zwar bereits deutlich gemacht, dass der Materialismus, in Bezug auf den Ursprung und Wesen des Lebens, so sehr er auch von seinen Postulaten behauptet, sie würden auf Beweisen der wissenschaftlichen Methode beruhen, ein reines Hirngespinst ist, ein Betrug der öffentlichen Meinung durch die offizielle wissenschaftliche Welt. Es gibt jedoch Hoffnung, denn je weiter die Wissenschaft in der Forschung fortschreitet, desto näher kommt sie Gott, und wir müssen ein Paradigma nun doch mal neben das andere stellen, um den Ursprung des Lebens und unseres Bewusstseins oder Selbst zu erklären. Wissenschaft und Religion sind dazu bestimmt, Hand in Hand zu gehen, sobald beide von ihren falschen Elementen befreit sind. 


Evolution vs. Schöpfung?


Es sei darauf hingewiesen, dass sich der Materialismus den Begriff Evolution angeeignet hat, den er absichtlich und fälschlicherweise verwendet, um die Idee der Schöpfung durch Gott zu leugnen. Evolution und Schöpfung sind keine polaren, sondern komplementäre Konzepte. 


Gott erschafft und erschafft so mit Liebe, als Liebe selbst, dass alle von ihm geschaffenen Wesen sich entwickeln können, und zwar dank der Ausstattung ihrer Wesenheiten mit seinem Geist oder seiner Kraft


Diese Evolution beginnt auf der atomaren Ebene und bewegt sich durch die verschiedenen Reiche des Lebens. Die Erde wurde nicht in sieben Tagen erschaffen, und Christus hat so etwas auch nie behauptet. Die meisten Zusammenstöße zwischen Wissenschaft und Glaube sind falsche Darstellungen, um den scheinbaren Gegensatz zwischen den wesentlichen Paradigmen des Lebens zu verstärken. 


Diese Falschdarstellungen werden von ehrgeizigen Köpfen gehegt, die nach Ruhm streben und die Feinde ihrer Überzeugungen zu Fall bringen wollen. Die Wissenschaft hat über die wesentlichen Bedeutungen ihrer eigenen Entdeckungen gelogen. Sie hat sich sogar selbst getäuscht. Die Wahrheit ist in der wissenschaftlichen Welt ein ebenso seltenes Gut wie in der religiösen. Die Parallelen sind frappierend, aber nicht überraschend, wenn wir uns daran erinnern, wie es ist, ein Mensch in den Rängen der Macht zu sein. Macht, weltliche Macht und Rangsucht zerstören die Wahrheit. Wissen das Macht sucht kommt nie von innen, sondern bleibt immer an Äusserlichkeiten hängen, auf die es dann gewalttätig besteht. Erst in jüngster Zeit, durch eine grösser Freiheit für unabhängige Forscher, gibt es eine Hinwendung zur Wahrheit, obwohl der Berg von Hindernissen für eine Versöhnung zwischen Gott und dem wissenschaftlichen Verstand immer noch enorm ist. Gottes Problem ist, dass er nicht so viele Heilmittel verkauft wie eine von der Industrie bezahlte, untertänige Wissenschaft. 


Mn soll seinen Gegner aber so gut wie möglich kennen lernen und verstehen wie er denkt und handelt. Zu verstehen, wie jede Partei an die Erklärung des Ursprungs des Lebens herangeht, hilft uns, unser eigenes Urteilsvermögen und unseren gesunden Menschenverstand zu aktivieren. In dieser Angelegenheit ist es unerlässlich, selbst zu denken, wenn wir auf dem Weg zu einer Vereinheitlichung der Visionen, die uns sagen, wer wir sind und woher wir kommen, vorankommen wollen. 


Die materialistische Sichtweise stützt sich, wie sie sagt, auf greifbare Beweise und lehnt alles ab, was nicht messbar ist. In ihren Postulaten geht sie vom Sichtbaren aus und versucht von dort aus, die unsichtbaren Phänomene des Lebens, wie das Bewusstsein, zu erklären. So behauptete sie lange Zeit, dass unser Bewusstsein ein Produkt des Gehirns sei. In jüngster Zeit gibt es wissenschaftliche Stimmen, die weiter schreiten und erklären, dass unser Bewusstsein ein von der grauen Substanz unabhängiges Wesen ist. Das führt uns direkt zu der Idee, dass unser Bewusstsein vor und nach dem physischen Körper war und ist! 


Dank der wahren Wissenschaft, die mutig und intuitiv ist, entdecken wir langsam die Realität einer unsterblichen Seele, unseres wahren Selbst, als ein Wesen, das den Körper nicht braucht, um zu existieren. Und je ernsthafter und ehrlicher man das Leben und unsere Psyche erforscht, desto mehr stößt man auf das Spirituelle, den Geist, als seine eigene urgründliche Realität! In der Zwischenzeit weigert sich der Materialismus, als ein von außen nach innen gerichteter Ansatz zu verschwinden, der das Äußere mit der Eigenschaft der Ursache ausstattet, wobei das Äußere als sichtbare Materie verstanden wird. Nicht alle Geister (Menschen) entwickeln sich gleich schnell, und so muss es auch sein, denn die Fortgeschrittenen weisen ihren Brüdern den Weg, die noch verwirrt und verloren sind im Schatten der Lügen, die andere ihnen erzählt haben, um ihre eigene Macht zu befriedigen. Auch die Wissenschaft lebt von dieser Macht, wie es einst die Religion tat. Die Liebe zu dieser Macht führt viele dazu, zu täuschen und bis zum Tod gegen diejenigen zu kämpfen, die behaupten, anderer Meinung zu sein.  


Als Christus sich dem jüdischen Volk offenbarte, kam er, um die Wahrheit des Geistes, des ewigen Lebens und des Gesetzes der Liebe zu verbreiten, alles im Namen Gottes und unserer Vereinigung mit dem Göttlichen durch den neuen Bund, den Christus repräsentierte. Er wirkte viele Wunder, heilte und erweckte die Toten. Er selbst ist am Kreuz von den Toten auferstanden, als sicherer Beweis für seine Worte und Verheißungen eines Lebens jenseits des Fleisches. Alles an ihm war Wahrheit und Güte, Barmherzigkeit und Heilung. Dennoch lehnte ihn ein großer Teil des Volkes ab und ist noch zweitausend Jahre später im Judentum, u.a. Religionen, und deren Bräuchen verankert. In Kürze wird dasselbe in der Wissenschaft geschehen, nicht durch einen inkarnierten Christus, sondern durch Sein göttliches Licht in uns, das Licht desselben Geistes, der ihn beseelt hat. Die Kraft des Geistes wird sich in Form von neuen Erkenntnissen bei vielen wahrheitsliebenden Forschern in der Zukunft entfalten. Aber andere werden zurückbleiben, die sich an alte Überzeugungen klammern, auch wenn diese nur Schatten und Trugbilder sind. 


Wenn das materialistische Paradigma mit seinen eigenen Zweifeln dann doch das Greifbare als das einzig Wirkliche und die Ursache von allem verteidigt, also darauf besteht an der Rinde des Lebensbaumes su nagen, geht das Paradigma des Glaubens an einen liebenden und schöpferischen Gott immer von der göttlichen Mitte selbst als dem Ursprung von allem, was existiert, aus, d. h. in einer Bewegung von innen nach außen. An erster Stelle steht der (heilige) Geist, der sich in seinen schöpferischen Gedanken manifestiert und freie Wesen schafft. Diese Wesen müssen sich in stetiger Freiheit entfalten, was, kurz gesagt, zu diesem Universum geführt hat, das ein unendlicher Campus von Schulen des Lichts und der Liebe ist. 


Vergleichen wir einfach mal diese Vorstellung eines unendlichen Universums, das auf der Liebe eines vollkommenen Wesens beruht, mit der eines endlichen materiellen Universums, das aus einer Explosion entstanden ist, die niemand zu erklären weiß und die ohne Anleitung oder Führung einer Intelligenz zu uns geführt hat. Diese Worte, die du gerade liest, wären die Frucht dieses zufälligen, unbeabsichtigten Prozesses, der dazu bestimmt ist, in sich zusammenzufallen und wieder zu sterben. Warum also streben wir danach, zu verstehen, uns zu verbessern, oder zu lieben? 


Die Frage, die ich mir stelle, ist, ob ich ein intelligenter Affe sein will den das Klima bewirkt hat, oder ob ich ein Kind eines Gottes sein will, der mich so sehr liebt, dass er ein Mensch auf Erden wurde. Ich habe darauf eine klare Antwort. 

Die Ersatzmittel.


Diese Welt, die wir ertragen mussten, leidet unter dem Ersatzsyndrom, weil sie das, was Gott für uns auf die Erde gelegt hat, ablehnt und ihre eigenen Laborkreationen bevorzugt, eine Bewegung, die noch lange nicht erschöpft ist, mit Leuten wie Bill Gates, der Lebensmittel synthetisiert und behauptet, dies sei besser für den Planeten. Dies sind die Spiele derer, die sich für Götter auf Erden halten. Bekannte Beispiele sind Süßstoffe und vegane Fleischersatzprodukte, die so absurd sind, dass man sich ernsthaft Sorgen um unsere kollektive Vernunft machen muss. 


Doch woher kommt dieser Eifer, Laborprodukte als empfehlenswerte Alternativen zu dem zu präsentieren, was die Natur zu bieten hat? Dahinter steckt das Großkapital, unterstützt durch eine äußerst wirksame Propaganda. Aber die Motive gehen über den finanziellen Gewinn hinaus; sie verweisen auf unsere fehlgeleitete Intelligenz, die von ihrer ursprünglichen Funktion abgelenkt ist, nämlich Licht aus der kosmischen Ordnung zu schöpfen, um uns selbst besser kennen zu lernen, anstatt unsere Existenz mit einer Vielzahl von Produkten zu überziehen, die nur noch mehr Unruhe und Gier erzeugen. Wir lieben es, Gott zu spielen. Aber der Gott in uns ist nicht derjenige, der die Natur manipuliert, um schlechte Kopien dessen zu erzeugen, was bereits existiert. Unsere Bestimmung als höhere Wesen muss ins Spirituelle projiziert werden, und nur dort reifen. 


Jede Denkbewegung, die uns enger an die Materie als Allheilmittel für alle unsere Leiden bindet, ist ein Schritt in Richtung eines geistigen Winters, der lang und schmerzhaft für die Seele sein wird. Die Wissenschaft, in den Kreisen die frei von der Propaganda sind, die Männer und Frauen ohne Talent und Glauben in ihren privilegierten Positionen hält, liefert klare Hinweise auf die Existenz einer überall gegenwärtigen Kraft, die nicht zufällig dorthin gelangt ist, sondern Zeugnis für die Anwesenheit einer universellen und liebenden Intelligenz ist, die Schönheit und Harmonie erzeugt, wohin wir auch schauen. 


Die Liebe. 


Die Liebe ist das oberste und letzte Argument gegen die Mauern des Materialismus die gegen den Geist stehen als Ursache und Ursprung des Lebens. Die Liebe ist das edelste Gefühl, das wir in uns selbst entfalten können. Die Liebe kann nicht einfach ein Nebenprodukt chemischer Prozesse (Hormone) sein. Auch das Schreiben darüber kann es nicht sein, aber es ist der Ausdruck eines freien Geistes, der die Liebe fühlt und sie versteht, zumindest soweit es dieses begrenzte Leben in der Materie zulässt. Die Materie ist in Wirklichkeit eine große Lüge, getarnt als scheinbare Wahrheit, die die menschliche Vernunft durch Verführung, Trugbild und Undurchsichtigkeit kompromittiert. Diese Undurchsichtigkeit verdunkelt das Leben; diese Verkleidung der Moleküle verbirgt die ständige Bewegung des Lebens, den Fluss der geistigen Energie. 


Die Materie, wenn sie im Überfluss kommt, als materieller Reichtum, gibt dem Menschen ein falsches Ruhegefühl und führt zu Selbstsucht und Faulheit. Die Seele kann dann willenlos von der Materie eingegraben absterben. Der Mensch lebt dann nur noch durch sein äusseres Wesen, das körperliche und alle seine Gedanken sind materiell abgestimmt. Viele Menschen lieben es, sich zu verstecken, zu verkleiden, ihre Seele, die sich ihrer Unzulänglichkeiten bewusst ist, mit einem Anschein von Würde, Rang und Wissen zu bedecken, was nur dazu dient, die Blindheit gegenüber dem zu fördern, was sie wirklich sind: geistige Zombies oder Wesen mit sehr wenig Liebe. Dieser Winter in ihren Seelen erlaubt es ihnen nicht, die Liebe Gottes zu spüren, geschweige denn sie anderen zu zeigen. Sie glauben an nichts und kultivieren Zynismus und schlitzohrige Redekunst als Schutzwall gegen das Leben. Sie konstruieren Fantasien, die sie als Theorien aufstellen, aber als Wahrheiten verkaufen, und beeindrucken die Welt mit einer chinesischen Schattentheateraufführung. Die Urknalltheorie ist ein Paradebeispiel dafür. Geister ohne Demut, die Gott leugnen und selbst Gott spielen. 


Hoffnung. 


Der Glaube an den Geist als die intelligente und unzerstörbare Kraft, die aller materiellen Form zugrunde liegt, die in jedem Lebewesen wohnt und erst recht in uns, ist nicht nur die Wahrheit darüber, wie das Leben gestaltet ist, sondern auch eine klare Botschaft der Hoffnung, die Christus uns bereits hinterlassen hat, als er uns von der Liebe Gottes erzählte, die es nicht zulässt, dass irgendjemand, irgendeine Seele, für immer von den Schatten des Todes verschlungen wird, sondern durch die göttliche Barmherzigkeit, die überall gegenwärtig ist, zum Licht des ewigen Lebens im Geiste erhoben wird. 


Erinnern wir uns daran, dass die Materie nicht die Antwort auf das Leben ist, sie ist nicht die Ursache des Lebens, sondern ein Schatten, den das Licht des Geistes schließlich auflösen wird, wie die Sonne der Morgendämmerung die Nacht auflöst. Die menschliche Seele geht durch diese materielle Welt, um dank dieses geistigen Lichts in ihr endgültig aus der Nacht der Materie in den Tag des ewigen Lebens in Gott aufzusteigen. 


Nutzen wir das Wissen, die Wissenschaft, um unseren Weg zu einem Leben ohne Schmerz und Tod zu erhellen, indem wir Logik und gesunden Menschenverstand anwenden, aber auch sensibel werden und unser Herz für die Liebe öffnen. Unsere Seele kann, wenn sie richtig erleuchtet ist, im Licht des unsterblichen Geistes baden und ein Spiegelbild davon für andere sein. Lasst uns Spiegel des Lichts der Wahrheit sein, das der Geist ist. 


Christus, ein reiner Geist, materialisiert. 


Christus ist als menschliches Wesen, das auf der Erde inkarniert war, das mächtigste Beispiel für den Geist in der Materie, im physischen Körper; so mächtig, dass er aus dem Tod auferstand, mit dem ihn seine Feinde aus dem Weg räumen wollten, geblendet von ihrem eigenen mangelnden Glauben an das ewige Leben und an Gott. Christus ist der wissenschaftliche Beweis für die Kraft des Geistes, eine Kraft, die von der grenzenlosen Liebe Gottes zu uns hin strahlt. Im materialistischen Paradigma ist Christus nur ein weiterer Mensch unter uns, ein weiser und freundlicher Mensch, aber ohne besonderen Grund. Aber im spirituellen Paradigma ist Christus ein reiner Diamant, der anderen Seelen den Weg der Läuterung durch Glauben und Vergebung zeigt, um ihr eigenes freies Licht zu sein in Gott. Das ist der Weg, den ich gehen möchte. 


Der Segen Gottes sei mit dir.    

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