Von unten.
Von unten.
Du hast es mir deutlich gezeigt
die Wahrheit allein, sie macht mich frei.
Ich bin also ganz unten, unten
alles Gute war in mir verschwunden.
Alles was ich hat erkannt gedacht als Licht
war nur ein trügerisches Flimmern vor meinem Gesicht.
In arge Schatten ist mein Geist nun eingegraben
ohne Deine Liebe werd’ ich sicher keine Rettung haben.
Aus dem Schlamm des Fleisches will ich meine Seele bergen
meine Liebe war verirrt, doch Dich hab’ ich entdeckt.
Aus Deinem Lichtstrahl in der Nacht in mir soll werden
ein neuer Tag, für den Du mich nun hast erweckt.
Deine Kunde hat mir Hoffnung so gegeben.
Du hast die Ewigkeit dafür bereitet
dass keine Seele gesondert bleibt vom Leben
ich habe auch Dein Wort im Vers verbreitet.
Das Fluchen und das Klagen ist vorüber
mein Kreuz werd’ ich jetzt tragen zu Dir hinüber.
Jeden Tag will ich mich an Dich schliessen
keinen Tropfen Deiner Gnade will ich hier vermissen.
Jetzt fange ich langsam von unten an
mich frei zu ringen von dem Weltenkram.
Dafür hast mir gegeben dieses kurze Leibesleben
um dankend zu empfangen Deinen Segen.
Amen.

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