Aufgang.
Aufgang.
Ich träume nun seit ewig schon
vom Lichte einer goldnen Sonne
von ihrer Wärme und der Wonne
zu genießen des Lebens rechten Lohn.
Einmal war alles Angst und Panik
die Wahrheit war zu hart und heiß
das Schiff der Lügen hieß Titanic
ein Mensch der alles besser weiß.
Dieser Stolz der mußte sinken
in den kalten Tod der Gewässer
um zu retten den letzten Funken
denn nur die Demut macht uns besser.
Niemand außer mein Gewissen
konnt’ mich befreien von der Nacht
die werd’ ich nun niemals vermissen
jetzt wo ich kenne Deine Liebesmacht.
Daß niemand denkt daß dieses Sonnenlicht
das in mir den neuen Tag ansagen soll
wäre natürlich, das sag’ ich ganz ausführlich
nein, diese Sonne verlangt nur geistigen Zoll.
Von ganz unten ging’s dann aufwärts
und alles nur dank Deiner Gnade
ich bat Dich um Hilfe so im Schmerz
da kam sie auch, ganz gut und gerade.
Jetzt glaube ich nicht, weil ich Dich sah
nichts hätte ich lieber hier erlebt
doch spürt mein Herz Deinen Geist so nah
durch Dich wird meine Seele belebt.
Ich weiß, der goldne Tag, er liegt noch ferne
doch erblick’ ich schon das Morgenrot.
So beharrlich ich anwende Deine Lehre
werd’ ich nie mehr schmecken den argen Tod.

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