Am Anfang.
Am Anfang.
Dein Wort hat mich weise hierhin geführt
eintausend Mal mein kaltes Herz berührt
um es mit Deiner Liebe langsam zu erwärmen
jetzt fang’ ich an von Dir fröhlich zu schwärmen.
Du bist perfekt seit aller Ewigkeit
das zu erkennen ist gar keine Kleinigkeit.
Und von dem riesengroßen Unterschied
von Dir zu mir, da sing ich nun ein Liebeslied.
Meine Nacht, sie war so finster wie der stumme Tod
ich wusste es nicht, war doch in großer Lebensnot.
Denn wissen wollt’ ich von Dir all zu viel
doch sah’ ich nicht das Licht vom Liebesziel.
Ich dünkte mich also allwissend hier erhoben
nie dachte ich Du wärst so mächtig grenzenlos.
Was ich am meisten bei Dir möchte loben, ist
daß Du den Kleinsten von uns ehrst als groß.
So hat Dein Mitgefühl für jeden mich zur Spur gebracht
daß Deine Liebe dann doch sei die allergrößte Macht
ja, oben war bei mir dann plötzlich ganz tief unten
in nackter Wahrheit meiner Blindheit bin ich dann versunken.
Dort streckte sich der lange Weg zu Dir in meinem Herz
den Abstand zwischen Dir und mir sah ich mit tiefem Schmerz.
Dein Funken hat in mir aber entfacht ein warmes Liebesfeuerlein
kein anderer Wunsch hegt meine Seele als Dir gleich zu sein.
Ich bin nun tief in Deinen Geistesgrund gesunken
meine Wurzeln haben Deinen Lebenssaft getrunken.
Bald werde ich in Deinem Vaterlicht wiedergeboren
ich steh’ am Anfang, meine Liebe hab’ ich Dir geschworen.

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