Ergieße Dich.

 Ergieße Dich.


Lieber Vater, ja, ich bitte Dich

vergiß mich nicht und entsinne Dich.

Du siehst, wohl langsam, aber ich bessere mich.

Nur einen Strahl will ich von Deinem Licht. 


Meine Seele Dein Gesetz noch bricht.

Obwohl ich stets nicht bin ganz fähig

und meiner Sünden immer noch nicht ledig

sei mir bitte gnädig und laß mich nicht im Stich. 


Die Jünger hat Dein Geist damals erleuchtet

es war im Mai, ein Jeder, auch Maria, war dabei.

Was der Pfingsttag für sie hat bedeutet

ist mir schon lang nicht einerlei. 


Nicht daß ich träume vom Apostelamt

diese Ehre ist mir Millionen Meilen fern

doch denke ich es wär Dir wohl bekannt

ein wenig Licht von Dir, das hätt’ ich gern. 


Mit Versen Deinen Namen innigst loben

im Gedicht mein Herz schwingend erheben.

Ich weiß, die Harmonie der Worte kommt von oben

deshalb langt meine Seele höher noch zu schweben. 


Lieber Vater, nun, erhöre mich 

in Gnade zu mir, ja, entschliesse Dich

bevor mein Herz vor Sehnsucht nach Dir bricht

laß kommen Deinen Geist und, über mich, ergieße Dich. 

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