Getrieben.
Getrieben.
Der Weg zu Dir ist der des Friedens
der Weg zum Leben und des Sieges
ein stetiger Gewinn der Freiheit
im Verein mit uns und Deiner Einheit.
Schwarze Wolken zieh’n dahin mit Mühe
tragen in Eile ihre schwere Bürde
vom Winde Deines Willens hart getrieben
kennen sie noch keinen Frieden.
Sie müssen sich der Last befreien
sich ganz in Deinem Licht auflösen
sich in Tränen auf die Erde stürzen
verklärt dann in die Höhe steigen.
So muss auch die unruhige Seele
von Gottes Liebe sanft umgeben
reumütig ihre Last ablegen
vom Geist getrieben, sich ergeben.
Wo Hunger ist, da liegt auch Hoffnung
der Leidende er sucht nach Ordnung
wem’s dürstet, der läuft zur Quelle
am Rande der Nacht, da wird es helle.
Du fragst wann wirst du Frieden haben
wie lang so arg getrieben leben.
Die Wolken um dein Herz sollst du erheben
Freiheit finden unter Gottes Segen.
Was trägst so eitel auf deinen Schultern
sei frei von Sorge und sei munter
hänge nicht an zeitlichen Gewinnen
lausche nicht den stumpfen Sinnen
willst du der Angst vorm Tod entrinnen.
Vertraue Ihm, Er nimmt dir deine Schuld
will dir den Lebenshimmel bieten.
Bruder, habe nur Geduld
auch Du kannst hier siegen
dich befreien von deinen Trieben
folge Ihm, laß nun alles liegen.

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