Sieger.

 Sieger. 


Nur an der toten Rinde konnten sie nagen

dem Lebenskern konnten sie nichts anhaben.

Nur Deinen Schatten traten sie mit Füßen

um von Deinem Leibestod eitel zu genießen. 


Mit roher Wut und blinder Besessenheit

dünkten sie sich für den Kampf mit Dir bereit.

Es war der Anfang ihrer Selbstzerstörung

das mußten sie erfahren, mit größter Empörung. 


Hätten sie Deinen Leib in tausend Stücke zerrissen

und diese dann tausend mal verbrannt

weiß ich, mit sehr gutem Gewissen

sie hätten sich nur selbst zehntausend mal verdammt.


Durch falsche Liebe waren sie geblendet

hatten sich willig dem Tode zugewendet.

Doch um den Tod in Leben zu verwandeln

da muß man mit dem Teufel handeln. 


Du zeigtest uns den Weg zum Leben

Dein Kampf war der des Vaters Segen.

Furchtlos den Blick hin zum Himmelslicht

befreit die Seele vom alten Sündengericht. 


Dein Geist aus Licht er ist und lebt schon ewig

darum wurden sie sich auch Dir nicht ledig.

In die Hölle fuhrst hinab mit Deinen Engelskriegern

Dein Bruder sah gleich ein, wer hier war der Sieger. 


So hast Du uns alle vom Tode befreit

das Schwert der Wahrheit liegt nun in uns bereit.

Kein Schatten wird jemals unsere Seelen kriegen

wir werden, gleich Dir, den Tod mit Liebe besiegen. 

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