Aufnahme.

 Aufnahme.


Alle Zweifel sind in mir verschwunden

der Wind weht aus der guten Richtung.

Als Strom der Liebe hab’ ich Dich gefunden.


Zum Zeugnis für die Welt, kommt eine Dichtung. 


Eines das ist hell in mir: meine Seele lebt aus Dir

will ich also nicht verschwinden

soll ich mich an Dich verbinden.


Nun sage einem tauben Blinden

wie kann er das denn überwinden. 


Es wäre so wie Sonnenbaden

wo Licht und Wärme euch umarmen.

Doch unsichtbar ist dieser Faden

Ich muß euch vor Verirrung warnen. 


Ich danke Dir für dieses Gleichnis

entdeckt hab’ ich nun Dein Geheimnis.

Um’s Göttliche von Dir hier aufzunehmen

hast Du uns Dein Wort gegeben.


Da liegt drin des Lebens tiefer Sinn. 


Doch!


Wer den Buchstaben nicht bewältigt

und nicht zur Liebe sich entscheidet

bleibt im Geist einfältig und entkleidet. 


Laß dich also nicht berauben

denn diese Welt ist voller Seelendiebe

verdrehen Wahres und machen es zur Lüge.


Merke dir: das Wahre liegt im Glauben

nur wo das Gute trägt den Namen Liebe.


Bleibst du im Wahren und im Guten

was du als Eines kannst erkunden

dann, Bruder, darfst du wohl vermuten

daß Er sich hat mit dir verbunden.


Dies spürst du wenn die Todesangst

aus deiner Seele ist verschwunden. 


Sei auf die Wahrheit feinstens abgestimmt

sie birgt immer Seinen Namen, heilig

und folge nicht der Weltens Wahne, all so eilig

der nur vergänglich Gut dir bringt.


Mach’ dich bereit für die Aufnahme

des Herzens Liede das dir singt:

nimm in dir auf des Vaters Gabe

vom Himmelsglück für dich bestimmt.   

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