Das Gute.
Das Gute.
Heute habe ich entdeckt
daß ich mich tief hatte vertan.
Ich dachte von mir selbst im Wahn
ich wäre schon soweit erweckt.
Jetzt hab’ ich endlich zugegeben
daß es war ein Sinnestaumel nur
denn von Deinem grenzenlosen Leben
war in mir noch lange keine Spur.
Und wenn ich meine, Leben
das, das Du mir hast gegeben
da rede ich vom Guten hier
das Gute, so direkt aus Dir.
Es strahlt aus deinem Geist als Liebe
und ich verspüre sie als Wärme.
Vom Licht unendlich weit getrieben
erwärmt das Nahe und das Ferne.
Und wo Du bist dann aufgenommen
im Herz der hoffnungsvollen Seelen
da wird das Böse weggeschwommen
das Gute soll dann niemals fehlen.
So mancher denkt noch drüber nach
ist sich nicht so vollkommen sicher
vom guten Inhalt Deiner Macht
es fehlen ihm noch ein paar Lichter.
Doch wer Dir opfert still sein Herz
das füllst Du mit dem Liebesfeuer.
Dem macht der Kopf dann keinen Scherz
das Gute ist ihm dafür viel zu teuer.

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