Selbst.

 Selbst


Ich kann Dich leider nicht beneiden

bin lieber klein hier und bescheiden

denn Du hast niemand in der Welt

für all das was Du mußt betreiben

dem Helfer Dir zu sein gefällt.


Nicht daß Du jemanden hast nötig

selbstständig bist Du schon seit ewig

schaffst alles aus Dir selbst

denkst alles aus Dir selbst

siehst auch alles in Dir selbst.


Selbst bist Du wahr und immer gut

Dein Leben schöpfst Du aus Dir selbst

eine selbstgemachte Lebensflut.

Selbst bist Du froh und machst Dir Mut

so alles in bester Ordnung hältst.


Du bist auch in Dir selbst

wohin Du Dich auch stellst

stellst Du Dich in Dein Licht

und siehst Dein eigenes Gesicht. 


Selbst warst Du also schon vollkommen

mit Deinem Selbst in selber Harmonie

doch Deiner Liebe war von selbst entronnen

ein zweites Selbst das dann auch von selbst fiel.  


Ich frage Dich ganz leise-klein

Vater, sag’ mir, kann es möglich sein

daß Du uns hast so frei erdacht 

um selbst zu teilen Deine Macht?


Wie hast Du dich denn sonst so selbst dazu gebracht

Dich mit uns hier recht arg zu plagen

wenn ich Du wäre, in dieser Schlacht

schlug diese mir wohl auf den Magen. 


Nur Sorgen haben wir gebracht

in unsern Herzen herrscht die Nacht

doch Du siehst selbst in uns den Morgen

der wird aufheben alle Sorgen.


Deinen Himmel hast Du selbst gemacht

an dem die warme Sonne steht

die Du bist selbst als Liebesmacht

für einen Tag der nie vergeht. 


Das kannst Du nur Dir selbst verdanken

mit Deiner selbst gemachten Weisheit

hast Du geheilt die Seelenkranken

für ein Leben ohne Schranken

neben Dir in Ewigkeit. 


Wir selbst sollen Dir ein Spiegel sein

aber nicht mehr aus Dir selbst

Deine Liebe, sie ist rein

was Du durch uns aus Dir stellst.


So schaffst Du nimmer mehr allein

und nur als aus Dir selbst gehoben

weil Engel in sich tragen Deinen Schein

um aus sich selbst heilig zu sein

selbst liebetätig schaffend nur Dich loben. 

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