Wo.

 Wo.


Wo ich ende, da fängst Du an

wo ich halte, da gehst Du weiter

wo ich steh’ vor einer Wand

da gibst Du mir eine Leiter. 


Du bist Luft, wo ich ersticke

Du bist Raum in meiner Enge

Du bist das Tal das ich erblicke

wo ich bin nichts, da bist Du Menge. 


Wo ich bin Stein, da bist Du Fluß

wo ich bin Wüste und Verdruss

bist Du der frische Regenguss

stillst meinen Durst im Überschuss.


Du bist die Kraft in meiner Schwäche

Du bist der Morgen nach der Nacht

Du bist die Brücke wo ich zerbreche

wo ich bin Ohn- da bist Du Macht. 


Du bist die Schritte dir mir fehlen

um an das hohe Ziel zu kommen.

Wenn jemand mir den Mut will stehlen

da hast Du mir die Angst genommen. 


Wo ich hab’ Eile bist Du Zeit

genug um meine Sünden zu vergeben

und schenkst mir dann die Ewigkeit

wo ich das Ende seh’ vom Leben.   

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