Premium Klasse.
Premium Klasse.
Über Verpackung und Inhalt oder unser fatales Bedürfnis nach sofortiger Befriedigung.
Ein Hinweis: Diese Schrift geht nicht über Katzen in Kisten; sie ist eine Rüge an den Materialismus und eine Ermahnung, wahre Spiritualität als einzige Quelle des Glücks zu suchen, die in den Worten Jesu Christi lautet: Suchet das Reich Gottes. Alles andere wird euch auch gegeben werden. Oder mit anderen Worten: Kultiviere dein inneres Leben und hör auf, dich um materielle Dinge zu sorgen, denn Gott wird demjenigen, der sein Reich sucht, alles geben, was er braucht.
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Wir sind gerissen, geschickt, fleißig, ausdauernd und voller Talente; nichts kann uns widerstehen. Wir wissen, wie wir die Eigenschaften jeder Ressource, jedes Materials, anderer Lebewesen und sogar von Menschen ausbeuten können, um sie zu unserem Vorteil zu nutzen. Wir sind produktiv, wettbewerbsfähig und sogar rücksichtslos, denn niemand könnte glauben, daß alles Gute, das wir in diesem Leben haben, aus geschäftlichen Aktivitäten mit untadeliger Moral stammt.
Individuen, die mit hervorragender Intelligenz ausgestattet sind, können blindlings ihr gottgegebenes Licht in den Dienst anderer Individuen stellen, die in ihrer Rede überzeugende Motive wie Sicherheit oder Freiheit vorbringen, um sogar Waren zu produzieren, die überhaupt nicht gut sind, wie Waffen oder Drogen, zu denen ich viele Medikamente zähle, die im Englischen auch einfach Drogen genannt werden. Ich beziehe mich dabei nicht nur auf diejenigen, die nach unseren Gesetzen direkt kriminelle Gruppen sind, sondern auf die Mehrheit der Unternehmen und Institutionen mit globaler Macht, wie z.B. die Großtechnologie, die Pharmaindustrie, die NATO, die WHO und all diejenigen, die ihnen Dienstleistungen anbieten. Sie alle wollen von diesen großen Gravitationszentren der Macht und des Geldes profitieren. Die einzige Ethik ist zu gewinnen oder zu verlieren, zu haben oder nicht zu haben. Der letzte ist ein Narr.
Mit dem Geld, das sie im zwielichtigen Geschäft mit Gesundheit und Krieg verdienen, kaufen sie Häuser, Autos und Yachten, manchmal sogar Menschen. Der Heißhunger dieser Menschen kennt keine Grenzen und sie quetschen das meiste aus dem Leben heraus, wovon andere nur träumen oder es sich nicht einmal vorstellen können. Aber wir wollen uns nicht mit dem unethischen Verhalten vieler Brüder und Schwestern auf der Erde befassen, sondern mit der Tatsache, daß auf allen Ebenen, ob unmoralisch, illegal oder einfach nur Teil des Spiels, die Gesamtheit unserer Talente, Intelligenz und Liebe darauf ausgerichtet ist, das Leben für einige wenige angenehmer und bequemer zu machen, nämlich für diejenigen, die über die Mittel, das Geld, verfügen, um die Waren und Dienstleistungen zu bezahlen, die, wie wir wissen, oft von den Ärmsten auf diesem Planeten produziert werden.
Tatsache ist, daß die Belohnungen, die sie für ihre Bemühungen erhalten, die Belohnungen, die ihr Eigentum, ihre Titel und Auszeichnungen darstellen, fast nie aus Solidarität oder fairem Handel stammen, sondern aus der Macht, die Wenigen über die Vielen auszubeuten. Und das hat etwas grundsätzlich Falsches, Böses an sich. Aber die Verlockung des Vergnügens, der Sicherheit und des Komforts ist größer als die Stimme unseres Gewissens. Seien wir wenigstens ehrlich: Wir tun alles, um uns wohl zu fühlen und angenehme Reize aller Art zu erhalten, von denen es so viele gibt, dass die Liste endlos ist und die übrigens ein großes Geschäft darstellen, das jedes Jahr Milliarden von Euro umsetzt.
Wo unser Bedürfnis, Belohnungen und Lob zu erhalten, besonders deutlich zum Ausdruck kommt, ist in den sozialen Netzwerken. Menschen, die vor Jahren nicht in der Lage gewesen wären, aus der Anonymität herauszutreten, was vielleicht besser für sie gewesen wäre, haben jetzt Tausende von Anhängern, die alles, was sie veröffentlichen, bejubeln; eine Horde von Fans, die sich für alle möglichen Themen interessieren. Die Suche nach Likes und Followern ist natürlich sowohl eine Frage des Egos als auch des Geldes, und beides kann dazu führen, dass ein sogenannter Content Creator zu lächerlichen Übertreibungen und Lügen greift, um die Zahlen auf seinem Konto in die Höhe zu treiben. Glücklicherweise gibt es auch diejenigen, die sich der Kritik an jedem widmen, die sogenannten Trolle, die niemandem gefallen, aber diese irritierenden Gegengewichte bilden, damit sich niemand für unfehlbar und perfekt hält. Es ist leicht, den Überblick und die Demut zu verlieren, wenn jeder mit einem mitgeht.
Das Thema, das uns hier beschäftigt, ist viel weitreichender als es scheint und beschränkt sich nicht auf das, was wir soziale Gerechtigkeit nennen. Diese Überlegung verweist auf jeden Menschen und das, was er oder sie im Leben sucht und wie er oder sie versucht, Frieden zu finden. Was hier in diesem Leben geschieht, hat Konsequenzen für die Seele und ihr Leben auf der anderen Seite. Doch, wenn du nicht an die Unsterblichkeit der Seele glaubst, kannst du aufhören zu lesen, es sei denn, du spürst, daß es vielleicht wahr ist, daß es ein Leben nach dem Tod gibt und daß es dort etwas gibt, das man Gericht nennt. Ich sage dir, daß es nicht nur ein Leben nach dem Tod und ein Gericht gibt, das sicher ganz anders ist, als du glaubst oder dir vorstellst, denn Gott ist kein grausames, sondern ein gerechtes und liebevolles Wesen; es gibt auch das, was wir Himmel nennen, und der Himmel ist das Glück, das Glück, das wir hier so sehr suchen. In der Zwischenzeit strebt der Liebhaber seines Lebens, das ihm so viel Glück schenkt, danach, Teil der erlesenen Gruppe der Premium- oder High-End-Personen zu werden; zu denen zu gehören, die besser, sicherer und komfortabler leben als der Mittelstand, ganz zu schweigen von den übrigen kämpfenden Menschen auf der Erde, an vielen Orten, wo das Leben im Grunde genommen bedeutet, für Essen zu arbeiten.. Das Vergnügen ist zu einem rücksichtslosen Karrierewettlauf geworden, der unaufhörlich neue Gruppen von Gewinnern und Verlierern schafft.
Ich möchte mit euch, liebe Leserinnen und Leser, über unser Bedürfnis sprechen, uns selbst zu belohnen, d.h. das Gefühl zu haben, daß alles im Leben uns zulächelt und daß wir praktisch das Paradies, ein perfektes Leben, erreicht haben. Das Schlimme daran ist, daß dies eine Illusion ist, ein Hirngespinst wie das der Unsterblichkeit des Körpers oder der ewigen Jugend. Wir sind Experten darin, uns selbst zu täuschen, während wir es schaffen, Freude zu empfinden und vor den Leiden und Schmerzen dieses Lebens sicher zu sein, wenn auch nur für ein paar Stunden. Die Liebkosungen, die wir uns selbst geben, machen uns so dumm, daß wir glauben, daß wir durch das Fahren eines schönen Autos, das Essen in Luxusrestaurants und das Reisen um die Welt etwas für unseren inneren Frieden geschafft haben; daß wir ein Ziel erreicht haben, das all unsere Wünsche erfüllen und alle unsere Ängste zerstreuen muss. Leider ist das nicht der Fall und die unzählige Menge der Pillen die gegen Angst und Depression in der glücklichen Welt der Wohlhabenden konsumiert werden (die Armen nehmen diese legalen Drogen nicht), zeugt davon.
Der Materialismus ist eine Falle; das war er immer schon, nur hat die Sache in den letzten Jahrzehnten Überhand genommen, ist also ein riesiges Problem auf dieser Welt, weil er zur Religion angewachsen ist. Jeder will von dem was er bietet eine schöne Portion bekommen. Doch diese Religion führt zu keinem Himmel und endet in jedem Fall mit dem Tod des Mitgliedes das ihr angehört. Mit anderen Worten, wenn wir uns nur um ein bequemes Leben bemühen, ist das eine riesige Zeitvergeudung und eine ernsthafte Verschwendung unserer Talente. Aber es hat noch schlimmer Konsequenzen, die wir gleich sehen werden.
Wir sind viel mehr wert als das. In der Tat sind wir zu wertvoll, um uns so blind und dumm zu verhalten und dem Gold dieser Welt nachzujagen. Wir verpassen unseren eigentlichen lebendigen Inhalt. Um ein Gleichnis zu benutzen: Wir hüten den Stall und unsere Schafe gehen verloren und werden von del Wölfen gerissen und gefressen, denn die Welt ist voll von Wölfen. Unser Leben, so gut wir es auch mit viel Geld und Mühe gestalten, ist kein Paradies; es hat, allerhöchstens, einige angenehme Momente. Darum ist der Drogenmarkt (legal u. ilegal) auch so enorm groß. Die meisten von uns leiden and physischen oder/und psychischen Schmerzen. Die Medizin ist machtlos und begnügt sich damit, uns Medikamente zu verabreichen, um unsere chronischen Leiden in Schach zu halten – ein großes Geschäft für die Pharmaindustrie. So schlecht stehen die Dinge, und niemand scheint sich allzu große Gedanken darüber zu machen.
Wir machen uns etwas vor, indem wir das, was nicht normal ist, normalisieren, weil wir keine Alternativen haben, oder das denken wir, weil wir uns selbst nicht kennen! Dabei handelt es sich um eine einfache Wende, die leider nicht so einfach ist, wenn jeder um uns, vom Zeitgeist und seiner Propaganda in eine bestimmte Richtung zieht, weil man nur ungern gegen den Strom schwimmt. Doch, um das wahre Glück zu finden, muß das was oben ist, unten stehen, also unser äußeres Leben, und das was unten, ganz unten lag, so gut wie tot, sollte schnellstens nach oben ans Licht unseres Bewusstseins gehoben werden, nämlich unser inneres Leben, was auch unser wahres Wesen ist. Mehr darüber kommt gleich.
Diese Alternative zu dem Leben das wir hier verfolgen wäre also ein reicheres inneres Leben und ein einfacheres, weniger stressiges, friedliches äußeres Leben, mit Zeit für uns selbst und die Liebe.
In Wirklichkeit ist das Leben der meisten Menschen mit einem hohen wirtschaftlichen Niveau ein komplettes Desaster, das nur mit mehr Geld gelöst werden kann, wenn man das überhaupt eine Lösung nennen kann. Wenn ich einkaufen gehe, weil ich die Hälfte der Woche deprimiert bin und die andere Hälfte von Ängsten geplagt wird, ist das kein Ausweg aus meinem Luxusloch.
Wenn wir uns selbst mit materiellen Gütern und allen möglichen Leistungen belohnen, die andere, die weniger Glück haben, für uns erbringen, verhalten wir uns wie ein dummes Kind, das nach dem Öffnen eines Geschenks den Inhalt wegwirft und mit der Schachtel spielt. Wir lassen die Pflanze, die in der Schachtel war, buchstäblich vertrocknen und rollen uns wie eine Katze in der Schachtel zusammen. Das ist wieder mal ein Gleichnis…
…und obwohl es wie ein Witz klingt, ist es keiner.
Und was ist denn dieser Inhalt, den wir so töricht zugunsten eines leeren Stücks Pappe wegwerfen? Es ist das Leben, unser Leben. Wir verwerfen das, was wirklich in uns lebt und für immer mit dem Leben, mit dem Ursprung allen Lebens, verbunden ist. Dieses Leben findet man nicht draußen, nicht an exotischen Orten, nicht in Luxusläden und auch nicht in Fünf-Sterne-Hotels. Dieses Leben ist in uns selbst zu finden.
Wir sind dieser Inhalt und er ist geistig. Spiritualität ist Liebe, nicht Konkurrenzdenken; diese Liebe findet ihr Glück in sich selbst, indem sie das Glück anderer begünstigt; sie ist die Liebe des Freundes, desjenigen, der Trost und Beistand bietet, nicht desjenigen, der aufwacht und darüber nachdenkt, wie viel er heute verdienen wird und daß er ein Gewinner ist, weil er andere im Rennen um den Erfolg hinter sich läßt.
Ich weiß, daß Fragen auftauchen.
Heißt das, daß ich miserabel leben sollte, obwohl ich besser, gut oder sogar sehr gut leben könnte; daß ich auf meinen Komfort, mein Luxusauto und mein KI gesteuertes Haus mit Pool verzichten sollte? Eigentlich ja und nein. Es ist eine Frage der Prioritäten, basierend auf dem, was ich bin und was das Leben, mein Leben, ist, was davon bestimmt wird wo ich meine Liebe hinleite. Es ist eher eine Frage der Perspektive, wie ich nutze was ich besitze ob es nur mir nützt oder ob von all dem, was ich besitze, auch jemand anderes sein Leben verbessern kann, und damit meine ich nicht die Familie, meine Kinder, sondern den unbekannten Nachbarn. Reich zu sein ist an sich keine Sünde, sondern nur, wenn die Liebe zu meinem Besitz mein ganzes Leben einnimmt und ich dabei zwei Dinge vergesse: daß ich sterblich bin und das Leid der anderen.
Über meine Grundbedürfnisse nach Nahrung, Kleidung und Unterkunft hinaus dient das, was ich kaufe und anhäufe, einem Zweck, den ich Wohlstand, Luxus oder Komfort nenne. Aber psychologisch gesehen ist es eine Belohnung, eine Befriedigung für meine Anstrengung, meine Arbeit, meine Klugheit und mein Talent. Wie ich bereits sagte, lieben wir es, die Premium-Klasse zu sein, auf der Spitze des Hügels zu stehen und uns sicher vor dem Schlamm des Lebens zu fühlen, den wir verächtlich unten betrachten, wo sich die Verlierer in ihrer Qual und ihren nutzlosen Bemühungen winden.
Ich wiederhole: Wir werden uns nicht mit sozialen Überlegungen, sozialer Gerechtigkeit und der Verteilung von Reichtum, natürlichen Ressourcen und Produktionsgütern befassen. Der Kommunismus hat bereits versucht, dieses Problem mit einem völlig falschen Ansatz zu lösen, der Millionen von Menschen das Leben gekostet hat, was den Kapitalismus nur dazu brachte, sich damit zu brüsten, das Modell für Glück und Wohlstand schlechthin zu sein. Wie gesagt, all das interessiert uns hier nicht, sondern nur der psychologische Aspekt, der uns zur geistigen Bedeutung dieses Themas führen wird.
Warum geben wir uns alle oder die meisten von uns gerne materielle oder sinnliche Befriedigungen (Vergnügen)? Weil es angenehm ist und mir Sicherheit gibt, das Gefühl, etwas Besonderes erreicht zu haben und jemand Besonderes zu sein. Sich besonders zu fühlen, d.h. über den Unglücklichen zu stehen, die sich den Luxus, den ich genieße, nicht leisten können, ist schon dumm genug, denn etwas Äußerliches und Materielles, weil es den Anschein eines besseren Lebens erweckt, kann den Wert eines Menschen nicht beeinflussen. Es kann ihn aber, vor allen Dingen nicht in Sicherheit bringen und inneren Frieden geben. Aber leider funktioniert die Täuschung, sowohl bei denen, die vom Luxus genießen, als auch bei denen, die Neid empfinden, weil sie nicht das gleiche Glück haben. Aber was ist der Sinn von all dem und was schlage ich vor? Ich werde versuchen, es zu erklären, ohne daß diese Überlegungen zu lang werden für eine Welt, die es eilig hat, mehr zu verdienen und mehr zu genießen.
Ich werde jetzt auf ein Thema eingehen, das einen ganzheitlichen (holistischen) Ansatz erfordert. Dieses Wort, das in Klammern steht, ist in Mode gekommen und wird für alle möglichen nicht-ganzheitlichen Themen verwendet. Wir haben bereits gesagt, daß der psychologische Hintergrund unseres Bedürfnisses nach Befriedigung darin liegt, wie wenig wir uns selbst kennen. Es geht darum, wer wir sind, holistisch, ein Begriff, der von dem kommt, was ganz und heilig ist. Und was sind wir holistisch? Wir sind geistige Wesen in einem physischen Körper; wir sind Energie in der Materie, aber nicht Energie, die aus der Materie entsteht, sondern die Materie vorübergehend besetzt und für einen höheren Zweck benutzt. Und dieser hohe Zweck oder Bestimmung des Geistes in uns wird komplett übersehen und überfahren, wenn wir unsere Liebe zu unserem Körper richten als wäre er unser eigentliches Selbst, was er nicht ist, was man hell ersieht, wenn man das vorher gesagte verstanden hat. Sonst einfach nochmal lesen.
Das bedeutet, daß die Energie, die wir sind, unser Geist, vor der Materie existiert, die jetzt meinen Körper bewohnt. Wir sprechen von einem Leben davor, also vor dem körperlichen Dasein, und genauso können wir von einem Leben danach sprechen. Das ist ganzheitlich, denn es spielt auf das Leben an, das heilig ist und nicht aus der Materie kommt, die nicht heilig, sondern verdorben ist, weil sie eine sehr große Tendenz hat, zu zerfallen, sich zu zersetzen und zu Staub zu werden. Aber daran halten wir uns mit Händen und Füßen fest und nennen es unser Leben.
Ja, Ich muss meinen Körper nähren, ihm Ruhe gönnen und ihn vor Witterungseinflüssen schützen, damit er für meine Seele und ihren höheren Zweck nützlich bleibt. Aber wenn ich mich nur mit meinem Körper identifiziere und mein Selbst nur als etwas konstruiere, das aus der Materie, dem Gehirn, den Neuronen und Genen entsteht, behandele ich mich nicht als ein Ganzes, ganzheitliches Selbst. Um auf das Gleichnis vom Karton und der Pflanze zurückzukommen, die der Inhalt ist, den wir gießen und dafür sorgen müssen, daß er wächst, möchte ich sagen, daß unser Geist der Inhalt und unser Körper die Hülle ist, in Anspielung auf das oben Gesagte.
Da viele Menschen sich selbst nur in Bezug auf ihren Körper, die Hülle, sehen, auf die sie ihre ganze Aufmerksamkeit richten, wie Katzen auf einen Pappkarton, stelle ich ihnen hier eine harte Nuss vor, die zu knacken ist. Schwer, weil ihre Seele so sehr in den Körper eingetaucht ist und praktisch ein einziges Wesen bildet, weil sie ihn über alles lieben, daß sie jeden Angriff auf ihn fürchten und als Bedrohung für ihr Leben interpretieren. Und ich meine nicht einen vernünftigen Sinn für den Schutz des eigenen Lebens, indem man vorsichtig ist, sondern übertriebene Ängste um die eigene Gesundheit, Phobien vor Viren und Bakterien und vor internen und externen Bedrohungen, sogar aus dem Weltraum, von der Sonne bis zu Asteroiden. Diese Ängste führen dazu, daß sich diese Menschen übermäßig um ihre Gesundheit kümmern – sofern sie es sich leisten können –, absurde Diäten machen und sich allerlei Verbote auferlegen, die auf Trends und wenig wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Sie trauen dem Leben nicht; sie empfinden es als gefährlich von außen und zerbrechlich von innen. Es ist sehr einfach, diese Menschen in die von den Heilmittelverkäufern gewünschte Richtung zu lenken, was eine Manipulation ihrer Liebe zu ihrem physischen Selbst ist, aber vor allem, sie mit der Angst vor dem Tod oder dem Schmerz zu kontrollieren, weil sie nicht verstehen, dass das Leben die Grenzen des Physischen, ihrer Existenz hier, überschreiten kann. Hier bilden Unwissenheit, Liebe und Angst ein Paket, das das Leben dieser Menschen zu einem Albtraum macht. Das ist es, was sie dazu bringt, sich in Sicherheit bringen zu wollen, indem sie ihr Geld verwenden, um eine Schutzblase zu errichten. Ich kann nur Mitleid mit ihren verwirrten Seelen haben, die sich in der Dunkelheit verirrt haben.
Die Vorstellung von allem, was sie als Individuum sind, ist so sehr an ihren physischen Körper gebunden, den sie für ihr Leben halten, daß es nicht verwunderlich ist, daß das Gerede von der Seele, von Gott und von einem ewigen Leben auf der spirituellen Ebene für sie wie ein Kindermärchen oder ein religiöser Schwindel klingt. Was passiert, ist, daß ihre Seele so sehr in ihren Körper verliebt ist, daß sie mit ihm verschmolzen ist und blind und taub für das Geistige geworden ist. Ihre Liebe oder Zuneigung ist rein materieller Art. Wenn wir ihnen sagen, daß sie ihr Leben verschwenden, weil ihr Leben in der Seele liegt und der Körper (der Karton) verwerflich ist, schauen sie uns seltsam oder mitleidig an, weil sie uns als Menschen sehen, die nicht mit den Füßen auf dem Boden und mit dem Kopf in den Wolken stehen. Sie sind nicht in der Lage, das Spirituelle als Teil von ihnen zu denken oder zu fühlen, als ihr eigentliches ganzheitliches Wesen. Ihr ganzes Denken ist räumlich, dreidimensional und materiell. Sie sagen ganzheitlich und meinen das Materielle, weil sie in dem gefangen sind, wohin ihre Liebe sie einst hinführte, vielleicht aus Neid auf diejenigen, die "alles hatten", oder weil sie in ein Leben des Wohlstands hineingeboren wurden, was eine gewaltige Prüfung für die Seele ist, wenn wir uns an die Worte Christi erinnern, der sagte, daß eher ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen würde als ein Reicher durch die Tore des Himmels. Wir müssen sie ihren Weg gehen lassen, der ein wenig länger und schmerzhafter sein wird, damit die Wahrheit in ihrer Seele zum Vorschein kommt. Der Tod wird das letzte Wort haben.
Aber versuchen wir, das Gleichnis der Verpackung und den Inhalt noch besser zu verstehen, denn es geht um uns selbst und hat, wie alle Gleichnisse, eine tiefe Bedeutung, die die Zukunft unserer Seelen betrifft, aber auch weil Ideen im Herzen Fuß fassen müssen, damit das Herz ihnen seine Liebe schenkt und sie kraftvoll zum Verstand aufsteigen, der sie fermentiert und verarbeitet und dabei unzerstörbare neuronale Verknüpfungen schafft, die die Seele näher an die Wahrheit bringen. Unser Leben umzukrempeln ist keine leichte Aufgabe und es gibt keinen Großkonzern auf der Welt, das eine Lösung oder ein Handbuch dafür hat.
Wir haben gesagt, daß unser Geist der Inhalt ist und unser Körper die Schachtel, die Verpackung. Und wir haben über die Liebe gesprochen. Was hat das alles mit der Liebe zu machen? Wir reden hier nicht von Romantik, sondern von Liebe als Anziehungskraft die unseren willen in eine bestimmte Richtung führt. Unsere Liebe definiert uns und prägt unser Leben, was wir haben und was nicht, denn Liebe ist eine mächtige Anziehungskraft. In diesem Sinne ist alles, was uns als Komfort und Vergnügen dient und aus der Materie kommt, mit unserer Verpackung oder lebendigen Hülle gleichkommend, also mit dem Körper, der nur vorübergehend besteht. Das ist die Liebe zur Materie und bildet Bindungen, die nicht von Dauer sind. Im Gegensatz dazu ist alles, was unserem Geist dient, spirituell oder immateriell und gehört zu unserem inneren Leben und weiterhin zu dem Leben, das uns auf der anderen Seite erwartet, denn wenn wir akzeptieren, daß wir Geist (Seele) sind, verstehen wir, daß es ein Leben nach dem Tod als die Bestimmung unseres Geistes gibt. Der Geist ist die Pflanze und jetzt sind wir einmal klug gewesen und spielen nicht mit der Kiste als unser Lieblingsobjekt. Schauen wir uns also mal an, wie wir die Pflanze pflegen können. Es handelt sich nämlich hier um das Leben das dauerhaft, ja unsterblich ist.
Die Frage lautet: wo ist das Leben; wo bin ich lebendig? Die Antwort heisst: im Geist, der Energie ist, und Energie kann nicht zerstört werden, das wissen und glauben wir alle. Also ist unsere Seele unser liebes Leben und die soll jeder von uns mit seiner größten Liebe hegen und pflegen.
Unsere Seelen sind lebendig, sie sind das Lebendige in uns und sie sind unsterblich, aber sie haben Bedürfnisse und brauchen auch Nahrung, um stark zu sein. Was ist diese Nahrung? Sie ist nicht materiell, das ist sicher und leicht zu verstehen. Woher bekommt die Seele dann ihre Nahrung? Wir haben gesagt, daß die Liebe die Kraft ist, die Verbindungen zwischen verwandten Dingen herstellt, zwischen denen Affinität besteht, also Gleiches im Sein sind. Die Nahrung für die Seele besteht aus einer Reihe von Reizen, die aus dem Schönen, dem Harmonischen, dem Weisen und vor allem aus dem Guten kommen können, denn das Gute ist immer das Wahre und umgekehrt. Das Gute und Wahre ist die beste Nahrung für die Seele, denn es macht sie glücklich. Aber was ist gut und wahr? Alles, was aus der Liebe kommt oder uns zur Liebe inspiriert, das, was gut ist, was uns großzügig, geduldig und mitfühlend macht. Und das wird nicht durch irgendeinen Luxus in diesem Leben erreicht, sondern ergibt sich aus harmonischen Verbindungen mit anderen Menschen, mit anderen Lebewesen und mit dem Kosmos als Spiegelbild dessen, was wir als schöpferische Kraft oder Gott verstehen können, ein Gott, der uns liebt. All dies drückt sich in der Seele als Glück, Frieden und Sicherheit aus, die aus der Verbindung mit der Quelle geistiger Nahrung entstehen, die Gott oder der Himmel ist, als Verheißung und Bestimmung der Seele, wo sie ihren gerechten Lohn dafür erhält, daß sie sich nicht zu sehr in das materielle Leben hier oder in sich selbst und ihre oben erwähnten scheinbaren und äußeren Errungenschaften und Besitztümer verliebt hat, von denen all zu viele auf moralisch und sogar gesetzlich fragwürdigen Wegen erhalten wurden.
All das ist nicht möglich, wenn ich nicht über die Materie, über mein physisches Selbst hinausblicke. Ich muss tiefer in mich selbst gehen. Wir haben in dieser Meditation bereits darauf hingewiesen, dass es bei dem ganzen Thema darum geht, dass wir uns selbst nicht ganzheitlich kennen; dass es sich um ein psychologisch-spirituelles Problem handelt, um eine eingeschränkte Wahrnehmung unseres Lebens und Seins. Wenn ich jedoch auf dieser dreidimensionalen Ebene bleibe, werde ich unweigerlich versuchen, meinem physischen Selbst so viel Freude wie möglich zu bereiten und mein Leben hier so weit wie möglich zu verlängern, indem ich jede Lösung akzeptiere, wenn mein Geld es mir erlaubt. Dabei haben die Reichen immer einen Vorteil gegenüber den weniger Wohlhabenden. Und da jeder Fuss seinen Schuh findet, gibt es sogleich gerissene Menschen die ihnen fast wundersame Behandlungen anbieten, um länger zu leben, im Austausch für eine gute Summe Geld. Es geht hier wieder um Psychologie. Die Anbieter kennen nur zu gut die Schwächen ihrer Kunden. Sie nutzen einfach die Liebe aus, die ihre Kunden für ihr physisches Leben und sich selbst in ihrer begrenzten Wahrnehmung haben. Hier ist ein Beispiel (übersetzen lassen im Browser): https://www.traveler.es/hotels/altea/zem-wellness-clinic-altea
Jesus sagte vielen, die ihn fragten, was sie tun sollten, daß sie alles verlassen und ihm folgen sollten. Das ist es, was seine Jünger, die Apostel, buchstäblich taten, aber jeder von uns kann die Materie "zurücklassen" und sich dem Geistigen zuwenden, ohne alles aufgeben zu müssen, sondern in sich selbst nach dem suchen, was das Selbst wirklich ist; dann erkennen, daß dieses Leben vergänglich ist und die Antwort nicht darin besteht, das meiste aus ihm herauszuholen, sondern uns selbst besser und tiefer zu erkennen und über Christi Botschaft der Liebe und über unseren eigenen Tod nachzudenken, um zu spüren, daß es etwas an uns gibt, das niemals stirbt, und dieses Etwas ist unsere Seele. Und es ist die Seele, die unsere Aufmerksamkeit braucht, denn durch so viel Anbiederung an unser äußeres Selbst, das mit dem Körper verbunden ist, ist unsere Seele fast tot. Der Grad der Selbstsucht eines Menschen ist ein wahres Spiegelbild dafür, wie tot seine Seele ist.
Ich kann also weiter für den Karton leben, verliebt in die Verpackung, die im Müll, auf dem Friedhof landen wird, oder ich kann anfangen zu sehen, was der Inhalt ist und was er braucht, um zu gedeihen, denn die Seele ist nicht etwas Statisches, Fertiges, sondern sie ist unser intelligentes und sensibles Selbst, das eine lange Reise vor sich hat, während die Reise des Körpers nur darin besteht, Wurmnahrung und Staub zu werden. So fühlt sich mehr als einer am Ende seines Lebens völlig leer und spürt bereits nur noch den Schrecken des Todes. Die Befriedigungen, die er sich gegeben hat, haben ihm nichts genützt; er nimmt nichts mit, wenn sein Körper als biologische Maschine seine Seele nicht mehr tragen kann, die sich verwirrt fragt, was aus ihr wird und warum es so viel Dunkelheit gibt.
Mich selbst, mein inneres Selbst, ein Leben lang so sehr zu vernachlässigen, während ich meinen Körper und das äußere Selbst verwöhne und verehre, ist geistig unverzeihlich kurzsichtig. Wenn ich weder an Gott, noch an die Seele, noch an das ewige Leben glaube, ist nicht viel mit mir zu machen, denn es ist sinnlos, einem Blinden zu erklären, was Licht und Farben sind. Aber wenn in mir ein Schimmer des Glaubens und der Wille bleibt, mein Leben zu etwas anderem zu machen, als von einem besseren Auto oder einem größeren Haus zu träumen, dann kann ich Gott bitten, mir zu helfen zu verstehen, was mein Leben ist, was es nach dem Tod gibt und was ich tun muss, um mich besser auf diese Reise vorzubereiten, die ich bisher ignoriert habe, indem ich so gelebt habe, als würde ich nie sterben.
Jahrhunderte lang war der Himmel die Belohnung für diejenigen, die die von der Religion diktierten Regeln befolgten. Welches Leid wir auch immer ertragen mussten, es wurde im Jenseits belohnt, leider unter auf Erden verfälschten Bedingungen. Doch die aufgeklärte Menschheit hatte die Nase voll von den Priestern und ihren Lügen und Missbräuchen und beschloss, ein Paradies auf der Erde zu schaffen, ein Paradies, das auf mehreren Seiten versagt und so sollte es auch sein, denn ja, es stimmt, daß der Preis im Himmel liegt und es stimmt, daß er bestimmte Bedingungen hat, aber wir alle können sie erfüllen, indem wir brüderlich, friedlich, unterstützend und mitfühlend sind und das klingt sogar logisch, denn wir sagten bereits, daß die Seele von Güte, Harmonie und Schönheit genährt wird. Was gibt es Schöneres, als zu teilen, zu helfen, zu verstehen und andere in den unvermeidlichen Nöten dieses Lebens zu unterstützen? All das hat seinen Lohn und zwar für den Inhalt, die Seele, die weiterleben wird, wenn auf der Hülle schon lange Unkraut wächst. So recycelt Gott die Materie, damit das biologische Leben seinen Lauf nehmen kann.
Denken wir daran, mehr zu geben und nicht mehr zu empfangen, dann werden wir im Himmel und für immer die Belohnung erhalten, die alle unsere Erwartungen übertrifft, denn wir müssen sie nicht versichern oder Kameras oder Mauern aufstellen, um sie vor Diebstahl zu schützen. Die Güter der Seele sind die Taten der Nächstenliebe, die wir haben konnten. Diese Güter sind es, die im Himmel zählen und uns vermehrt werden, wie die Goldmünzen in Matthäus 25,14-40. Das Reich Gottes gibt uns Talente, denn alles, was wir sind, ist uns von Gott gegeben, und diese Talente sollen vermehrt werden, das heißt, wir sollen sie für das Gemeinwohl einsetzen. Hier stehen wir auf dem Prüfstand und wenn wir zurückkehren, werden wir aufgefordert, Rechenschaft abzulegen. Und was stellst du dir vor, was sie demjenigen sagen werden, der antwortet: Ich habe mich nur bemüht, so gut wie möglich zu leben, ohne zu sehr darauf zu achten, wie es meinen Brüdern ging, denn mein Motto war, daß jeder für sich selbst sorgen soll. Sie werden ihm sagen, daß seine Liebe ihn verwirrt hat, denn von allem, was er auf der Erde hatte, ist nichts geblieben und nichts bedeutet, daß sein Lebensbuch leer ist. Wenn er anderen keinen Schaden zugefügt hat, kann er von einem bescheidenen Ausgangspunkt aus beginnen und anderen Seelen helfen, denen es schlechter geht als ihm. Gott gibt Möglichkeiten zur Verbesserung.
Wir sind Samen der Liebe und des Lichts. Was bedeutet das? In der Bibel gibt es in Matthäus 13:31 ein Gleichnis vom Senfkorn, das veranschaulicht, daß Gott uns etwas Wertvolles gegeben hat, das wir pflanzen und wachsen lassen können. Es spricht von dem Nutzen, den der Senfbaum den Vögeln gibt, die in ihm nisten. Es bedeutet, daß wir alle ein Talent, eine Stärke oder eine Fähigkeit haben und daß wir sie für das Gemeinwohl einsetzen sollten, nicht nach dem kommunistischen, staatlich kontrollierten Modell, sondern freiwillig und frei, weil wir verstehen, daß es das Richtige ist. Richtiges Handeln zum Wohle der Bedürftigen basiert auch auf einem Gefühl, das viele erfolgreiche Menschen heutzutage oft vergessen: Dankbarkeit. Wer versteht, daß sein Leben nicht ihm gehört, weil es ihm von einer höheren Macht geschenkt wurde, dem fällt es auch leicht zu verstehen, daß alles, was er hat, nicht seinem eigenen Verdienst zu verdanken ist, sondern weil Gott ihm die Ressourcen zur Verfügung gestellt hat und sogar die Quelle seiner Intelligenz ist, das Licht in seiner Seele.
Wer das nicht vergisst, wird Gott für alles danken, was er hat, und wird Mitgefühl mit denen haben, die Not leiden müssen, den Kranken und den Unterdrückten dieser Welt. Nur eine törichte Arroganz, die auf geistiger Blindheit beruht, ist in der Lage zu denken, daß wir wirklich das besitzen, was wir in diesem Leben anhäufen und erreichen. Wir können nichts mit ins Jenseits nehmen und werden geistig leer im Jenseits landen, ein Inhalt ohne Inhalt!
Aber wenn wir solidarisch handeln, werden wir bald das Reich Gottes finden und der Rest wird uns hinzugefügt werden, wie Christus sagte. Es geht darum, innerlich zu sammeln, nicht äußerlich; es geht darum, in der Liebe zu wachsen, nicht im finanziellen Kapital. Und es geht vor allem darum, meine geistlichen Schätze zu sichern, die aus Wahrheit und Liebe bestehen. Hier auf der Erde, wo die Lüge die Macht hat, muss ich wohl dafür sorgen, daß niemand kommt, um sie mir zu stehlen und die Wahrheit durch einen falschen Traum zu ersetzen, wie den von einem Paradies auf Erden. Wenn ich reich an materiellen Gütern bin, muss ich das, was ich über meine Grundbedürfnisse hinaus habe, nutzen, um in diesem Leben Gutes zu tun. Es geht nicht immer nur darum, Geld zu geben, sondern in Projekte zu investieren, die das Leben anderer verbessern, nicht damit sie Luxus haben, sondern damit sie nicht mehr leiden müssen und auch ihre Talente entwickeln können, die später dazu dienen, anderen zu helfen, denn es gibt zu viel Arbeit und nicht genug Arbeiter in diesem Jammertal.
Aber wenn ich meine Intelligenz zu meinem eigenen Vorteil oder zum Vorteil einer Gruppe einsetze, die nur danach strebt, einen Markt oder die Welt zu beherrschen; wenn ich versuche, mich hier dafür zu belohnen, wie klug ich war, dann ersticke ich jede Möglichkeit des wahren Glücks und werde auf die eine oder andere Weise jemanden unterdrücken, ihn den Mut verlieren oder verzweifeln lassen. Und was ist falsch daran, ein einfaches Leben zu führen und gleichzeitig großzügig zu sein?
Zum Schluss noch eine kurze Bemerkung, mit der ich den Leser einladen möchte, über die Zeit nachzudenken, in der er auf seine Belohnungen für die Einhaltung von Regeln und seine Anstrengungen wartet. Im Gegensatz zu der Unmittelbarkeit, in der wir heutzutage erwarten, daß uns die Belohnungen (Likes) für das, was wir tun, zuteilwerden, bietet uns Gott die Ewigkeit an, um unser Glück dank der Belohnungen zu vergrößern, die Seine Weisheit und Liebe für uns in geistigen und himmlischen Sphären bereithält, wo das Gute und Wahre keine Grenzen kennt. Es geht nicht darum, eine Ewigkeit lang zu warten, um Anerkennung und Belohnung für unser Verhalten zu erhalten, sondern zu verstehen, dass die Belohnung kein Ende hat, also ewig sind wie unser Leben drüben!
Auf der Suche nach Glück ist es gut, langsam vorzugehen und sich selbst zu beherrschen, damit die äußeren Reize der Welt nicht unsere Liebe verführen und wir uns auf leere Kisten stürzen. Sich Zeit zu nehmen, über das Leben und das Sein nachzudenken, ist von grundlegender Bedeutung, um herauszufinden, was wir tun müssen, um glücklich zu sein, und um einen inneren Zustand des Friedens und der Stärke zu erreichen, der daraus entsteht, dass wir uns selbst als geistige Wesen kennen, die hier auf der Erde in guten wie in schlechten Zeiten vereint leben.
Gott verlangt nicht viel, denn er weiß, daß wir schwach sind und hier vielen Versuchungen oder Verführungen ausgesetzt sind, denn der Tod ist uns auf den Fersen und jeder Tag bringt seinen Schmerz, ob klein oder groß. Möge dich das nicht dazu verleiten, deine Seele in die Güter der Welt und ihre Vergnügungen zu versenken. Lass das Leid, deines und das der Menschen um dich herum, dich zu einem mitfühlenden Menschen machen. Du kannst mit ein wenig Mitgefühl für die weniger Glücklichen beginnen; du kannst sogar mit deinem Geld helfen, wenn du welches übrig hast, aber tu es mit Liebe, denn der Himmel wird nur deine Liebe messen, nicht die Menge an Geld, die du den Armen zugeworfen hast. Und diese Liebe ist schon hier auf der Erde eine gute Belohnung, denn du wirst dich viel besser fühlen. Tu, was du kannst, so gut du kannst. Dann wirst du vielleicht das wahre Glück entdecken, das aus dem Geben kommt, und so wird aus dir ein Mensch der Premium Klasse.
Benidorm, 01-03-2025. renebijloo@fastmail.fm

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