Unendlich weit.

 Unendlich weit.


Du hast jetzt mächtig meinen Geist geöffnet

und alle Schranken in mir sind gehoben

für diese Gnade hatte ich so oft gebetet

mein Herz es will Dich ewig preisen und loben. 


Einen Moment war ich, wie Du, zeitlos geworden

in Deine Ewigkeit da warf ich einen Blick.

Ein Mensch wie ich bist Du, hätt’ ich geschworen

doch dann kam ich in meine eigne Zeit zurück. 


Ich war in meiner Liebe so begrenzt

dachte mich dabei allwissend und frei.

Es ist ein Segen, daß Du mich besser kennst.

Ich weiß nicht was ich ohne Deine Weisheit sei. 


Ich hatte einen Traum in dem der Schleier fiel

bis jetzt da sah’ ich kaum in mir das heilige Ziel. 

Dein Licht es scheint aus Deiner Unendlichkeit

offen stehe ich vor Dir, erwartungsvoll bereit. 


Mein Traum wird sich nun wahr erfüllen

Dein Geist er soll sich mir komplett enthüllen.

Ein Bund der Liebe vom Vater zum Kind

ich sehe alle die selig in Deinen Himmeln sind. 


Jetzt sind wir, Du und ich, feste verbunden

ein lichter Strahl er macht die goldne Leitung.

Alle Fragen über Dich sind so in mir verschwunden

ich lebe nun fortan in heiliger Begleitung. 


Unendlich weit kann ich nun in mir schauen

und Dich dabei unendlich tief im Geist erfassen.

Auf diesem Licht will ich nun meinen Glauben bauen

und mich unendlich weit und lange von Dir lieben lassen.   

Comentarios

Entradas populares de este blog

Der innere Altar.

Bestimmung.

Dem Anschein nach.