Unsterblich.
Unsterblich.
Ja, wäre ich doch auch wie Du
Du, der ist was ist, für immer
das träume ich in meinem Zimmer
wäre die Tür zum Leben doch nicht zu.
Ja, würde die Zeit nun stille stehen
dann hätte ich Zeit um zu verstehen
wieso die Schatten die mich hier umgeben
mir jede Hoffnung von Licht und Liebe nehmen.
Wärest Du doch hier mit Deiner Macht
ja, kämest Du mit großen Gotteszeichen
die erhellten meine blinde Seelennacht
so ich dem Tode könnt entweichen.
Ja, hätte ich es doch besser begriffen
was Du am Kreuz uns damals hast gezeigt.
Wär’ ich zum Opfer so wie Du bereit
dann wär’ ich der argen Welt schon lang entrissen.
Was ich nicht außen konnte finden
weil alles nur ein eitles Trugbild ist
das spür’ ich jetzt tief in mir drinnen
mein Herz sagt mir daß Du dort lichtvoll bist.
Frage, mein Kind, und dir wird von Mir gegeben
sagt mir Deine Stimme wie im Traum.
Jetzt steh’ ich vor der Tür des ewigen Lebens
in einem zeitlos unendlich weiten Raum.
Die Dunkelheit in mir, sie ist von Deinem Licht gebrochen
ein Leben ohne Ende, das hast Du uns hoch versprochen.
Hör' nur zu und schaue hin, denn Ich bin unvergänglich.
Weil aus Mir geboren, sei auch du unendlich.
Solch eine große neue Seligkeit in mir
hatte ich mir niemals vorgestellt.
Mein Herz es jauchzt und jubelt nur aus Dank zu Dir
unsterblich stehe ich nun in Deinem Schutz und über dieser Welt.

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