Die Erde als geistige Schule.

 Die Erde als geistige Schule.         25-04-2025. 





Ja, ihr Lieben, wenn man mal kurz darüber nachdenkt, daß die Erde ja eine Schule für den Geist ist der hinstrebt zur Kindheit (Unschuld) in Gott, im ewigen Leben in Seinem Reich, und man sich dann der aktuellen Bevölkerungszahl auf dieser Erde bewusst wird, die in wenigen Jahren 8,5 Milliarden Menschen zählen wird, bedeutet das nichts anderes als ein enormer Anstieg an Einschreibungen in diese Schule. Dabei ist folgendes zu berücksichtigen: 


  1. Die Einschreibungen (Inkarnationen) sind freiwillig, denn Gott zwingt niemals eine Seele einen Weg zu gehen; Gott ist ewig nur Liebe und Schutz. 
  2. Die Schule bietet ein interessantes Programm an, d.h. ein wichtiges Studienprogramm, was immer mehr Studenten anzieht. Sie alle denken also, daß dieses Studienprogramm ihnen etwas einbringen kann, daß es wichtig für ihr Leben ist, sonst würden sie sich ja nicht freiwillig (!) einschreiben. 


Das klingt uns logisch, aber wichtig für was ist diese Schule? Es ist bekannt, daß niemand zur Schule für sie als Endzweck geht und sein Studium absolviert mit all seinen anspruchsvollen Prüfungen, um in der Schule für immer zu bleiben. Das Gleiche gilt für die Erde. Man studiert ja bekannter Weise für ein Leben das nach dem Studentenleben kommt, wie man so sagt, das richtige Leben oder das Wahre, wo der Inhaber eines Zeugnisses dann auf einer Arbeitsstelle beweisen soll, was er vom Studium verinnerlicht hat, also welche Kenntnisse mit gutem Recht zu seinem Eigentum geworden sind, weil er mit Liebe und Fleiß seine Prüfungen bestanden hat. Das Zeugnis soll davon beweisen. 


Bleiben wir aber auf der Erde als Schule für den Geist. Das Zeugnis sind auf dieser Schule, das wissen wir hier, die Liebestaten die eine Seele ins Jenseits bringt. Diese guten Taten sind ihre Noten. Aber, bei über 8 Milliarden Schülern, kann man sich denken, daß viele nicht bestehen werden. Das hat aber auch seinen tiefen Sinn in der Liebe, wie wir gleich sehen werden. Es muß so sein, um nicht in einen blutigen Konkurrenzkampf zwischen nur hervorragenden Schülern zu geraten. Das würde wahrlich schlimm enden, so wie wir hier beschaffen sind. Niemand hätte den geringsten Grund Mitgefühl zu entwickeln für einen Kameraden der sich schwer tut mit dem Programm. Und das wäre genau der Gegensinn von dem was der Herr und der Himmel für die Erde vorgesehen haben, um aus uns tüchtige Kinder Gottes zu machen, nämlich tüchtig in der Liebe zum Nächsten. Dazu muß auch die geistige Blindheit der Mehrheit der Menschen in Rücksicht genommen werden. 


Es gibt also noch einen dritten Punkt, den man bedenken sollte, nämlich die Belohnung dafür, die Erde als Schule für die Seele durchlaufen zu haben. Diese Belohnung besteht darin, daß wir Kinder Gottes werden. Die Belohnung dafür, dass wir Gottes Kinder werden, hängt davon ab, wie schwierig das Studienprogramm ist. Mit anderen Worten: Das Leben hier ist verdammt hart. Keine andere Welt im Universum ist damit vergleichbar, wenn man nur daran denkt, daß Gott selbst Mensch auf der Erde wurde und gefoltert und gekreuzigt wurde! 

Den Status als Kind Gottes erreicht eine Seele oder ein Geist, der sich dafür entschieden hat, den Herrn und seinen Nächsten zu lieben, indem er die harten Prüfungen in dieser kosmischen Schule besteht. 


Viele wissen nicht wieso sie hier sind oder was sie überhaupt sind; sie erkennen sich nicht selbst als Geister, als geistige Wesen aus Gott, bestimmt zu etwas unfaßbar Großem, was aber eine Schulung erfordert. Aber wir hier wissen es; wir kennen das Wort Gottes und die Verheissung Christi für uns. Also erkennen wir auch die Berufung unserer Seelen in der Liebe zum Herrn und zum Nächsten. Wir erkennen, daß wir Schüler in der wahren Liebe sind. Wir erkennen das aus der Einsicht in unsere eigenen Mängel. Woran mangelt es denn in uns? An Liebe zu Gott und zum Nächsten; an Bereitschaft, aus Liebe zum Guten und Wahren aus Gott. Die Liebe ist die eigentliche Kraft der Seele, sie ist ihr Leben, weil sie aus dem Geist Gottes kommt und sie zumGuten leitet, zum Licht des Himmels. Wir sind hier um uns stark zu machen in dieser Liebe, um sie an andere, die schwächer sind, weiterzugeben. Die Prüfungen auf dieser Schule besteht man nämlich nicht allein, abgesondert von den Mitschülern. Die Prüfungen sollen uns zur Teamarbeit führen. Wir leben ja bekannter Weise in Gruppen, seien es kleine oder grosse. Dort lernen wir wahre Liebe zu entfalten, aus freiem Willen. 


Dafür hat der Vater im Himmel uns Mittel gegeben, innere Mittel. Also, was das geistige Studienprogramm die das Leben auf dieser Erde darstellt, angeht, sagt uns die Logik genau was das biblische Gleichnis der Talente uns mitteilt. In diesem bekannten Gleichnis hat der Herr uns alleine gelassen, damit wir selbständig unsere Talente entwickeln. So ist unser Leben hier auf Erden. Und es kommen immer mehr Seelen auf diese Schule der Talente. 


Viele kommen hier nun her mit großen Talenten und müssen diese vermehren, das heißt, nicht an irdische Dinge verschwenden, wie materiellen Gewinn oder weltlichen Ruhm, sei es in der Kunst oder Wissenschaft, sondern in die Nächstenliebe investieren, in einer Welt in der so viele Seelen erkranken -was ja auch zum Studienprogramm in der Ordnung des Herrn gehört, damit die Stärkeren den Schwächeren eine Stütze und Trost sein können- Trost, weil eines dieser Talente die Barmherzigkeit ist, die stärker als die Liebe zu den eigenen, persönlichen Träumen und Zielen sein soll. Ein wichtiger Teil des Studienprogramms ist zu lernen, daß das eigene Glück nur aus dem Glück des Nächsten kommt, zu dem wir beigetragen haben. Die Erde ist eine Schule für Diener. Die Starken sollen dabei den Schwachen dienen. So geht es auch genau im Himmel zu. 


Das Leid vieler hilfloser Geschwister, also schlechter Schüler, soll den Geist von denjenigen die vom Herrn Talente erhalten haben, anspornen diese Talente durch Liebestaten zu den minder gesegneten Klassenkameraden zu vermehren, jedoch mit ihren Talenten nicht gegen das System, also gegen die Schule, gehen, sondern stets nur für den Bruder oder die Schwester die durch das System (Studienprogramm) der Welt unterdrückt lebt und leidet, hauptsächlich auf Grund ihrer eigenen Schwächen. Sie sind den Anforderungen der Schule-Erde ganz einfach nicht gewachsen. Doch neben jedem schlechten Schüler sitzt ein talentierterer Kamerad der helfen kann. Nun, meine Lieben, bedenkt einmal: das System, auch wenn es uns höllisch, also tief ungerecht vorkommt, weil viele nicht bestehen, dient damit -wenn wir erkennen wo und wie wir handeln sollen in der Liebe zum Nächsten- das Starke und Schwache vereint die Prüfungen in dieser Schule bestehen, denn um die Vereinigung geht es ja, immer um die Vereinigung der Seelen. Niemand, auch nicht der beste Schüler mit den meisten Talenten, kann die Prüfungen in dieser Schule alleine bestehen, denn die Prüfung ist die Zusammenarbeit!  


Und so kommt uns der Sinn strahlend in unser Bewusstsein. Das Ganze Schulprogramm der Erde steht wie ein nicht erkanntes Heiligtum im Erlösungsplan des Herrn, der jetzt alles bereitgestellt hat, auf dieser Erde und dieser Epoche, damit Millionen von Seelen erhoben werden in den Himmel! Und das, meine Lieben, ist genau der Grund warum jetzt so viele hier sind, denn das, liebe Geschwister, ist die Quintessenz dieser Zeit auf Erden -wo uns doch alles, in unserer Blindheit gegen Seinen Willen so chaotisch vorkommt- eine grosse heilige Bewegung der Menschheit hin zum Himmel, zur Kindheit in Gott, weil der Moment gekommen ist einen gemeinschaftlichen energischen Versuch zu machen so viele Seelen zu erlösen wie möglich. 


Und wir wissen hier, meine Lieben, daß dies kein Zufall, kein Glückstreffer ist, sondern einzig und allein die heilige Vorhersehung Gottes für unser Heil. aber es gibt noch etwas überaus erstaunliches in dieser Sache, denn dabei besteht zwischen diesem Moment, den wir nun hier erleben, und den 33 Jahren die Jesus zum Christus (Heiland) auf Erden machten, eine tiefe heilige und unaussprechlich schöne Verbindung die nur die hohen Engel mit Liebestränen begreifen und von dieser Verbindung tief in ihrem Inneren ergriffen werden, die ihnen eine Wonne gibt, die mit Worten nicht beschrieben werden kann, denn sie spiegelt die unendliche Liebe Gottes zu uns wider, eine Liebe die wir nie ganz erfassen werden, vor der wir aber, liebe Geschwister, verstummen sollen um durch sie in uns hineinzugehen in absoluter Dankbarkeit und Demut. 


Jetzt sind Viele zur Erde gekommen um in dieser Liebe zu wachsen, in ihren Taten. Viele kommen mit ihren Schwächen, andere kommen hierhin mit ihren Stärken. Schwache und Starke passen dann zusammen, treffen sich im gleichen Klassenraum (Land, Kultur) um gemeinsam die Liebesprüfung zu bestehen, indem die Starken die Schwachen unterstützen. So ist es in Seiner Weisheit vom Herrn auf dieser Schule zu unserem Besten vorgesehen. 


So viele Schüler auf Erden sind also überhaupt kein Problem, wie etwa Überbevölkerung, ein absurdes Konzept, denn die massiven Anmeldungen für die Schule hier sind Zeichen der großen Endzeit, aber auch ein Zeichen einer Wende, zu einem neuen hellen Anfang. Wir befinden uns mitten in einem riesigen Strom aufwärts zum himmlischen Licht, und fassen es nicht, weil wir nur die Schatten hier sehen, aber nicht ihren tiefen Sinn für die gegenseitige Liebe. 


Denn diese einzigartig große Bewegung zur Erde von Milliarden ist eine wichtige Station in der Wanderung der Seelen zurück zum Vater, in die Heimat. Diese Wanderung kann nur Hand in Hand gehen. Um das zu erreichen, kommen unzählige Geschwister nun auf diese Schule, die Erde. Sie ist unser Weg zum Himmel, der Weg vom Schatten hin zum Licht, von der Angst zur Liebe und vom Tod zum Leben, wenn wir unsere Talente hier vermehren, die Gaben, die der Herr uns mitgegeben hat um in der Liebe reich zu werden.   


Der Segen des Vaters sei mit euch. 

R.B. 

Comentarios

Entradas populares de este blog

Der innere Altar.

Bestimmung.

Dem Anschein nach.