Endlose Gier.

Endlose Gier.




Du bist jetzt in dich selbst gegangen

befreit von deiner Maske hier.

Deine Hülle, sie ist abgefallen

leblos liegt sie nun vor dir. 


Ohne Antwort schweben deine Fragen

wie schwarze Spiegel, ohne Bilder.

Eine Leere öffnet sich in deinem Magen

auch der Schmerz, er wird nicht milder.


Geträumt hast du von grosser Fülle

doch hast dabei den Geist vergessen.

Jetzt fragst du dich: wieso die Stille?!

ich habe Hunger, wo ist mein Essen?!


Wenn auch ohne Körper, siehst du jetzt

bist du von deiner Gier noch stets besetzt.

Deine nackte Seele, sie fleht nach Leben

doch fragst du dich: wer wird es mir geben?


Dein Hunger, ja, er ist begründet

denn was er dir schmerzhaft verkündet

ist deine Trennung, hart und hell

vom väterlichen Licht und Lebensquell. 


Gehe zurück, aus deiner dunklen Not

und bitte Ihn nun dir zu geben 

das einzig wahre Lebensbrot

in Seinem Wort da liegt dein Segen. 


Deine Sehnsucht nach wahrem Leben

sollst du peinlich in dir erkennen.

Von dort wo wahre Nahrung wird gegeben

sollst du nicht starrsinnig rennen. 


Deine Gier sie ist unendlich, angemessen

an deine Angst leer auszugehen.

Wenn du sie wirklich willst vergessen

folge Mir ab jetzt, lass alles stehen. 


Nur in Mir als Freund kannst du besiegen

die endlose Gier die dich so quält. 

Niemand wird kennen in sich Frieden

solang er nicht den Himmel wählt. 

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