Irrtum.

 Irrtum.


Ja, stolz ging ich umher

und protzte da auch noch so sehr

daß ich schon alles wüsste

und nichts mehr lernen müsste.


Was ich als Licht mir eitel dachte

und davon viel mir eigen machte

war nur ein Wald aus grauen Schatten

die wenig wahrhaft Gutes in sich hatten. 


Ja, so begrenzt war meine Sicht

so ganz und gar schlecht ohne Licht

es war mir allzeit unvorstellbar

wie endlos Deine Liebe war. 


Lange hat es dann gebraucht

bis ich hinter die Wahrheit schaute

daß nur aus Gutem kommt das Wahre

und nur Du bist gut, ganz ohne Frage. 


Dieses Leben ist gemacht aus Lügen

von denen sich der Tod ernährt.

Freiwillig kann ein jeder sich betrügen

indem er Kot als bares Gold verehrt. 


Ich will mich jetzt für Dich entleeren

meine Seele machen zum Gefäss, fürs Leben aus Dir

Dich empfangen, immer rechtsgemäß

nichts werd’ ich je entbehren von hier.


Lieber Vater, lehre mich und mach’ mich rein

nichts will ich mehr als Dir nun würdig sein

zum Nutzen Deiner Ordnung nützlich sein

kein Irrtum passt mir, noch so klein.  


Um also im Wahren aus dem Guten stets zu bleiben

und die arge Lüge aus mir zu vertreiben

soll ich mich in Unschuld geistig bringen

wie ein Engelskind Dir Lobeslieder singen. 

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