Unendliches.
Unendliches.
Liebes Kind, ich sage hier
du trägst was Heiliges in dir
Von Mir ist dieses Ewige
es ist genau was dich beselige.
Du denkst, der Himmel muß unendlich sein.
Wer gibt mir davon ein rechtes Bild?
Doch, in Meinem Reich, sei nun still
denn, was ist groß und was ist klein?
Alles fängt im Kleinen an
damit es dann frei wachsen kann.
Nimm mal ein Senfkorn, noch so klein
und lege es in gute Erde rein.
Dann, aus seiner eignen Gestaltung
wirst sehen eine wahre Entfaltung
die, wenn sich gibt eine gute Bedingung
sich erhebt als frohe Lebensschwingung.
Wo war der Baum in diesem Körnchen?
wo, all der Samen große Ernte?
Er war in Mir, im Anfangswort
Frei vermehrt er sich seitdem nun fort.
Jetzt schaue mal in dich hinein
du bist die Erde eines Samens
der dann bei Mir ein Baum soll sein
wenn du heiligst Meinen Namen.
Du fragst, wie ist so wundervolles möglich?
Ja, hat MEIN Wort dir nicht bestätigt
daß ICH, aus meiner Liebe, allzeit tätig
allem das gebe, was es benötigt?
Zu meinem Bilde schuf Ich dich hier
damit du Dich in Mir erkennst
und sagst, ich bin ich, nur aus DIR
nur weil Du meinen wahren Namen nennst.
Wenn du aus MIR nun bist geboren
für was denkst denn wärst du auserkoren?
Und bitte sag’ Mir was verständliches
so wie: in mir, da trage ich Unendliches.

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