Verbunden.

 Verbunden.


Ich hab’ mich so nach Dir gesehnt

viel zu lange war ich auf der Suche 

die Kälte hier, sie hatte mich gelähmt

ich lebte einsam unter einem Fluche.


Ich klammerte mich an allem was ich sah

doch nichts von dem konnte ich behalten

eines Tages wurde mir dann klar

mein Leben, das will ich ab jetzt ganz neu gestalten.


Meinen nutzlosen Beziehungen machte ich ein Ende

befreit war ich von Zwang und Drang und Heuchelei

rein und fertig stand ich offen für die Wende

doch niemand hat gesagt, daß dies so einfach sei. 


Die Stricke dieser Welt, sie sind keine dünnen Fäden

hier kommst du nicht so einfach weg, wurde mir versprochen

der Kampf wurde zum Krieg, ich musste Feuer legen

erst dann, mit Dampf und Asche, war der Fluch gebrochen. 


Obwohl die Welt in Trümmern hinter meinem Rücken lag

und ich Dich sah mit Deinen Jüngern, im Verein beim Abendmahl

schaute ich oftmals zurück, mit Sehnsucht, in die roten Flammen

doch diese Liebe habe ich gelernt nun zu verbannen. 


Geheilt sind, durch Dein Opfer der Vergebung, alle meine Wunden

Erlöst ist meine Seele nun im Licht der Wahrheit von Dir

Traurigkeit und Schmerz, sie sind aus mir verschwunden

Ich fühle mich bedingungslos mit Deinem Geist verbunden. 


Jetzt kann die Nacht um mich herum so schwarz sein wie sie will

ich seh den Tag bei Dir in meinem Herzen dämmern schon. 

Ich schalte ab von allem Lärm der Welt und in mir, da wird es still.

In Freiheit segnen wir die heilige Verbindung, als Vater und als Sohn. 

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