Ehrlich.
Ehrlich.
Man sagt, Dein Himmel sei so unermeßlich herrlich
man sagt, der Seligkeit hat es da kein Ende.
Vater, das klingt zu schön um wahr zu sein, ganz ehrlich
doch denke ich es wär’ schon Wert zu machen eine Wende.
Ich strenge mich sehr an, Deinem Willen zu gefallen
doch ist in meiner Seele mehr als eine Stimme.
Sie verwirren oftmals meinen Kopf und meine Sinne
darum wünsche ich mir ehrlich, daß sie bald verhallen.
Also bitte ich Dich, Vater, hier um Kraft von Deinem Geist
die Wahrheit, ja, sie schlüpft uns oftmals aus den Händen
denn wir sind blind und schwach, wie du wohl sehr gut weißt
halte also alle bösen Geister um uns streng in Deinen Bänden.
Nichts will ich hier mehr als Dich wahrhaft zu lieben.
Ehrlich gesagt bin ich mir gar nicht sicher das zu leisten.
Wäre ich doch damals nur treu bei Dir geblieben
die Stimmen aber die dich leugnen wogen da in mir am meisten.
Meine Liebe und mein Denken, will ich beides zu Dir lenken.
Mein ganzes Wesen hat sich nun gewendet hin in Deine Richtung
Nimm an mein Herz, das ich Dir fast verzweifelt möchte schenken.
Ehrlicher kann ich nicht sein, als hier in dieser Dichtung.
Jetzt frag’ ich Dich, ja, sage mir, stehe ich ganz ehrlich vor Dir?
Bin ich von den Schatten frei, die mich vom Licht entzogen?
Ich möchte gerne wissen, was siehst Du noch Zweifelhaftes in mir?
Wann wird meine Seele, frei vom Falschen, hin zu dir gehoben?

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