Gesagt, getan.
Gesagt, getan.
Wir stammen ja aus Deinem Wort
Dein Wort es blieb aber nicht stille.
Du sprachst es aus und fuhrst dann fort
als Sein kam es aus Deinem Willen.
Dein Wort, es war zuerst Gedanke in Dir
aus Deiner Liebe wurde er geboren
und vermehrte sich unendlich aus Dir
nicht eine Silbe ging davon verloren.
Nichts aus Deiner Liebe kann verborgen bleiben.
Sie wird in Dir zu Bildern, die zum Wort Dich treiben.
Gesagt ist dann getan, da gibt es kein Zurück.
Allzeit strömend schöpfen, darin liegt Dein Glück.
Denn Du, als Licht, Du wärest nicht vollständig
wenn Du nur beim Gedanken in Dir bliebest
hieltest so gefangen und stumm, inwendig
alles was Du am meisten und in Freiheit liebtest.
Denn was Du liebst und denkst und sprichst
das wird zur Tat und steht vor Dir, für immer und für ewig.
So füllst Du mit Deinem Geist stetig das Nichts.
Zeig’ mir bitte wie das geht, ach Vater, sei mir doch so gnädig.
Weil, was ich denke, ja, das liebe ich nicht immer
und wenn ich rede, da wird es oft noch schlimmer.
Dann mach’ ich gleich das Gegenteil von dem was ich dachte.
Darüber sollte ich doch weinen, aber, ich Dummer, lache.
Was mein Herz ganz innig liebt
und was die Seele sich so denkt
weil sie es dann blindlings in sich verschiebt
halten Liebe und Tat sehr weit getrennt.
Ich bin dann ein Samen im Sande
und wie eine Wolke ohne Regen.
Ich bin wie ein Feuer ohne Flamme
wie ein leeres Haus, ohne Deinen Segen.
Ich weiß, oh Herr, wo hier der dicke Haken liegt.
Ich glaub’ daß ich mich kenne, doch so ist es leider nicht.
Ein Stein er ist ein Stein, er ruht in seinem Sein
und ein Vogel ist ein Vogel, weil er fröhlich singt.
Weil ich Dich aber hab’ verkannt, ich so nicht ich selber bin,
was mir und meinem Nächsten nur großes Unheil bringt.
An Dich glauben und Dich lieben ist also unbedingt, denn
sein, soll ich sein wie Du, ein Kind, gemacht nach Deinem Ebenbild.

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