Ohne Dich.

 Ohne Dich.


Vater, Du weißt es besser als ich

denn Dir ist mein Innerstes bekannt

und da war ich heute ohne Dich

nicht ein Mal hab’ ich Dich genannt. 


Erwacht bin ich heut’, ohne Dich

begrüßt hab’ ich so nur das Sonnenlicht.

Ja, Deinen Segen, den wollt’ ich nicht

wieso, mein Vater, das frag’ ich mich. 


War es ein schieres Vergessen

daß ich ohne Dich habe gegessen?

War es ein dummes Versehen

daß ich ohne dich dachte zu gehen?


So ohne Dich ging ich daher

ich fühlte, jemand fehlt mir sehr.

Die Welt, sie hat mich heut’ geführt

von Dir, da hab’ ich nichts gespürt.


So ohne Dich kam ich nach Haus

doch alles war so kalt und leer

und sah’ recht traurig einsam aus

die Hausarbeit, ohne Dich, sie viel mir schwer.


Ohne Dich, da kamen dann die Sorgen

die Schatten wurden schnell zur dichten Nacht.

Ohne Dich, wie wird wohl sein der Morgen?

Wie wird die Zukunft kommen, ohne Deine Macht?


Ohne Dich ging ich dann trübe schlafen

in meinen Träumen da war nur Stille.

Ohne Dich gibt’s ja kein Erwachen

Vater, es geschehe nur Dein Wille.    

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